Ryanair, Easyjet, Iberia: Spanien-Flüge bis Sonntag abgesagt

Der Streik kam zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, weil er mit dem Beginn eines langen Wochenendes in Spanien zusammentraf.

Auch tausende Deutsche waren von den Arbeitsniederlegungen betroffen. Es handele sich um 14.000 Kunden von Reiseveranstaltern, sagte der Sprecher des Deutschen Reiseverbands, Torsten Schäfer, in Berlin.

Darüber hinaus seien sicherlich auch Selbstbucher aus Deutschland betroffen. Da derzeit Nebensaison sei, hätten allerdings relativ wenige Deutsche Spanien-Urlaube gebucht.

Die Touristikunternehmen TUI und Thomas Cook sowie der Urlaubsflieger Condor boten ihren Kunden kostenlose Umbuchungen von für Samstag gebuchte Spanien-Reisen an.

Im Streit mit den Fluglotsen hatte die unter massiven Sparzwängen stehende Regierung in Madrid am Freitag beschlossen, eine maximale Arbeitszeit von 1670 Stunden pro Jahr festzuschreiben. Dabei sind Zeiten, in denen die Lotsen nicht in der Flugüberwachung tätig sind, nicht einbezogen.

Die Fluglotsengewerkschaft kritisierte, damit würden etwa Krankheitstage nicht mehr als Arbeitszeit gerechnet. Die Entscheidung zu den Arbeitsstunden ist Teil eines neuen Sparpakets der Regierung in Spanien, das nach der griechischen und irischen Schuldenkrise als weiterer möglicher Wackelkandidat in Europa gilt. (SAZ, afp; Foto: Ryanair)

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