Ruud über Ronaldo: “Ohne Primadonna spielt sich’s besser!”

Dabei ist wohl jedem Beobachter klar, wen er damit meinte: Ronaldo, der zum Zeitpunkt der Verpflichtung van Nistelrooys Stürmer Nummer eins war – aber bereits weit jenseits seiner Leistungsfähigkeit angelangt.

„Es war schwer für mich am Anfang, ich wusste nicht, ob ich spielen würde. Aber dann haben sich die Verantwortlichen für mich entschieden, das war so nicht zu erwarten“, sagte van Nistelrooy, dessen Vertrag vergangenen Woche bis 2010 verlängert wurde. Dass der Holländer gleich im ersten Jahr Torschützenkönig der Primera División wurde, spricht für ihn. 25 Mal traf er im Meisterjahr 2006/2007, seinem Konkurrenten Ronaldo war dies in der Saison 2003/2004 gelungen, als ihm 24 Treffer gelangen.

Seit Bernd Schuster Trainer in Madrid ist, sagt van Nistelrooy, mache das Fußballspielen wieder Spaß, denn der Deutsche pflege einen offensiven Stil. Außerdem sei der Kader nun ausgeglichen. „Wir hatten immer Leute, die gut Fußball spielen können, das ist in einem großen Club normal. Aber jetzt haben wir endlich auch Spieler, die als Menschen normal sind.“ Dem Ende der so genannten „Galaktischen“ trauert van Nistelrooy offenbar nicht nach.