Rudi Assauer: Riesen-Schiss vor Alzheimer: “Bloß nicht dement werden im Alter!”

„Wenn es eine Sache in der Welt gibt, wenn es eine Sache in meinem Leben gibt, vor der ich immer Angst hatte, so richtig Schiss auf gut Deutsch, dann Alzheimer. Bloß nicht diese Nummer. Bloß nicht dement werden im Alter, das schwirrte mir oft im Kopf herum“, schrieb der Fußball-Macho in seiner Autobiografie ‚Wie ausgewechselt – verblassende Erinnerungen an mein Leben‘, die dieser Tage erscheint.

Grund genug zur Sorge hatte das Fußball-Urgestein allemal: Seine Mutter litt an der Krankheit, sein älterer Bruder lebt seit Jahren dement in einem Pflegeheim.

„Es gibt künstliche Knie, neue Hüftgelenke, andere freuen sich des Lebens mit ‚nem Herzschrittmacher, aber der Kopf, die Birne. Schlimmer geht’s nicht“, betonte Assauer in seinen Memoiren weiter.

Schon 2006 sollen sich erste Symptome der Krankheit bemerkbar gemacht haben, seit 2010 lässt sich Rudi Assauer in einer Essener Klinik behandeln. Doch der Fortschritt von Alzheimer lässt sich nicht aufhalten, die Symptome können lediglich gelindert werden. Assauers ehemalige Sekretärin ist oft an seiner Seite und kümmert sich um ihn.

Im Interview mit dem ZDF betonte der Lebemann, wie sauer ihn seine Hilflosigkeit macht: „Ich habe so eine Wut im Bauch, dass ich nicht mehr mithalten kann. Manchmal denke ich: Ach Gott, du hast diese Krankheit – was willst du eigentlich noch?“ offenbarte Rudi Assauer.