Ronaldo: Demonstrationen gegen WM-Interview! “Ich bin kein Dummkopf”

 Der dreimalige Weltfußballer des Jahres wehrte sich via Twitter am Mittwoch ausführlich dagegen, dass er bei den Protestaktionen in Fortaleza auf Plakaten und bei Sprechchören als «Dummkopf» bezeichnet wird. Die Kritik richtete sich gegen den Inhalt eines Interviews, dass der 36-Jährige 2011 gegeben hatte. «Eine Weltmeisterschaft macht man mit Stadien und nicht mit Krankenhäusern», hatte Ronaldo damals gesagt.

   Der Satz kursiert während der Massenproteste im Land des Confed- Cup- und WM-Gastgebers, die sich auch gegen Missstände im Gesundheitswesen richten, nun wieder in sozialen Netzwerken. «Ich habe Stolz empfunden, als ich die friedlichen und demokratischen Proteste im ganzen Land gesehen habe», sagte Ronaldo nun. Seine Aussage sei unglücklich, aber das Video auch «ziemlich tendenziös» gewesen. «Es kann sein, dass ich mich nicht wirklich gut ausgedrückt habe», räumte der Weltmeister von 2002 ein. Es sei nicht gerecht, diesen Satz so zu verwenden, als ob er ihn diese Woche gesagt habe.

   «Die WM ist ein unglaubliche Chance für Brasilien. Eine Chance, die uns Aufmerksamkeit, Investitionen, Tourismus und Tausend Dinge bringt», sagte Ronaldo, Mitglied des WM-Organisationskomitees.