Ronaldinho und Etoo durch die Hintertür nach England?

In Barcelona werden schon die Nachrufe auf Ronaldinho geschrieben.

Nachdem die katalanische Zeitung "Sport" wütend verkündete, man werde Ronaldinho "durch die Hintertür" verabschieden, weil er Land und Leute verraten habe, schlagen die Spieler mildere Töne an: "Wir sollten ihn in guter Erinnerung behalten", sagte Andrés Iniesta.

Und auch viele Fans in den Internet-Foren erinnern daran, dass der FC Barcelona keinesfalls jahrelang Siege und Titel abonniert hatte. Erst Ronaldinho machte aus den Katalanen erneut eine Siegertruppe, zwei Ligen und die Champions League sprächen für sich. Für die Misere beim FC Barcelona seien jedenfalls auch noch andere Kicker schuld.

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Einer davon soll Sturmpartner Etoo sein, zuletzt nur mäßig in Form und mit Ladehemmung. Er sagte jetzt im britischen Fernsehen, dass es "eine große Herausforderung sei, in einer so starken Liga wie der englischen zu spielen."

Zwar redet Etoo viel, wenn der Tag lang ist, aber auch seinen Weggang würde derzeit kein Katalane beweinen. Und wie so viele Stars vor ihm würde auch Etoo wohl durch die Hintertür verschwinden müssen.

Vielleicht trifft er in der Premier League bald seinen Freund Ronaldinho: Denn während die Fans von Barça  einen Tausch mit Kaká stürmisch begrüßen, will man beim AC Mailand immer weniger von Ronaldinho wissen.

Derzeit ist der englischen Club Manchester City der einzige Verein, der aktiv um Ronaldinho buhlt. 25  Millionen Euro wollen die Briten aufbringen.

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Foto: Marca