Roman Lob freut sich auf den “Song Contest: “12 Points für Norwegen!”

Der junge Musiker (‚Standing Still‘) wird als ‚Unser Star für Baku‘ Deutschland beim ‚European Song Contest‘ am 26. Mai in Aserbaidschan vertreten und hat sich schon einmal umgesehen, was die Konkurrenz zu bieten hat: „Es sind wirklich starke Leute dabei, vor denen ich großen Respekt habe“, erklärte der Star im Interview mit ‚wz-newsline.de‘. „Ich finde Norwegen sehr gut, Tooji ist ein sehr guter Sänger mit einer tollen Nummer. Aber am Ende entscheiden die Zuschauer vor dem Fernsehbildschirm, was am besten ankommt. Aber Norwegen ist schon mein persönlicher Favorit“, verriet er weiter. Doch einschüchtern lässt sich der Troisdorfer nicht – aufgeben komme für ihn als Kämpfertypen nicht in Frage.

Im Moment freut sich Roman Lob aber vor allem auf den großen bunten Event: „Ich stelle ihn mir vor wie eine große Klassenfahrt, bei der viele Nationen zusammenkommen, Spaß haben und Musik machen. Denn dafür ist jeder dort, um Musik zu machen. Das schätze ich sehr an dem ganzen Trubel. Als Kind habe ich den früheren Grand-Prix selten verfolgt, dafür war ich noch zu jung. Aber seitdem dort Leute wie Max Mutzke oder Lena Meyer-Landrut auftreten, sehe ich auch zu. Seitdem bin ich richtig dabei“, berichtete er strahlend.

Manchmal kann der Beau sein Glück kaum fassen, dass er plötzlich eine Größe im Showgeschäft ist: „Es gibt tatsächlich immer noch Momente, in denen ich gezwickt werden möchte. Neulich, bei der Echo-Verleihung, da war wieder so ein Moment. Ich war so geflasht von dem, was da abging. Das war ein Riesenereignis, und es hat mir so viel Spaß gemacht! Solche Momente möchte ich nicht missen – es sind Momente, die ich sehr schätze.“

Trotzdem sehnt er sich manchmal zurück zu seiner Arbeit als Industriemachaniker bei einer Troisdorfer Firma: „Ich vermisse vor allem meine Kollegen, ja. Und ich vermisse es, mal kräftig anzupacken. Ich bin schon eher der Arbeitertyp, obwohl ich meinen Job als Musiker jetzt auch sehr, sehr gern mag. Diese Zeit jetzt möchte ich nicht missen, ich würde aber schon gerne mal wieder in der Werkstatt stehen und die Flex schwingen oder irgendwas zusammenbauen. Ich habe mich in der Firma lange nicht mehr sehen lassen, aber das muss dringend passieren“, versprach Roman Lob.