Robinho: “Es geht nicht ums Geld, ich liebe England”

Ronaldinho wird mehr oder weniger unverschämt. In einem Interview mit der Zeitung Marca sagt er Sätze, für die man ihn die Fans von Real Madrid nicht wirklich lieben werden. 

Einer davon: "Mir geht es nicht ums Geld. Ich will aber unbedingt in England spielen. Besser wäre es, Bernd Schuster ließe mich gehe. Ich würde doch nur an die Premier League denken. Wenn ich schlecht spielen würde, hieße es nur: Er ist mit dem Kopf in England."

Robinho weiter: "Es ist nicht so, dass ich mich gegen Real Madrid entschieden habe. Aber ich will weg. Ich will der Beste sein, bei Madrid lässt man mich aber nicht."

Beim FC Chelsea wird Robinho rund fünf Millionen Euro netto im Jahr verdienen, mehr als doppelt so viel wie bisher in Madrid.

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Unglaublich, und doch ist es so: Robinho kommt mit seiner Taktik durch, Real Madrid gibt nach, Chelsea und Robinho haben gewonnen. In einem offiziellen Statement von Real heißt es, dass man niemals einen Spieler gegen seinen Willen im Verein knebeln wolle. 

Hat sich Madrid mit einer dummen Klausel im Vertrag ein Eigentor geschossen? Auf jeden Fall: Welch eine Blamage für Real Madrid – und das einen Tag vor dem Supercup-Rückspiel gegen Valencia am Sonntag.

Denn auf dieselbe Art wollte Real Madrid Cristiano Ronaldo aus Manchester abwerben. Die Masche: Der Spieler erklärt öffentlich seine Wechselpläne, redet von Jugendträumen und Herausforderungen, ein Verbündeter (im Falle Ronaldo war es Sepp Blatter) lässt das Wort "moderne Sklaverei" fallen, der alte Verein gibt nach, der neue Verein lacht sich ins Fäustchen.

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Manchester United machte dieses Spielchen nicht mit, blieb hart, und verbot Ronaldo schlicht und ergreifend, seinen Vertrag aufzulösen. Real Madrid scheint nachgiebiger.

Oder gibt es am Ende eine Klausel, der sich Real einfach nur fügen muss? Die Zeitung Marca vermutet eben dieses. Denn im Statement von Real Madrid heißt es wörtlich: "Der Verein bedauert die Wechselabsichten, hat aber keine andere Wahl, als dem einseitigen Wunsch des Spielers nachzukommen."

Angeblich betrug die festgeschriebene Ablöse für Robinho 150 Millionen Euro. Jetzt darf er für rund 40 Millionen gehen. Blamiert ist aber auch die Zeitung Marca selbst. Vor wenigen Wochen verkündete man noch: "Robinho verlängert um fünf Jahre – wenn Cristiano Ronaldo nicht kommt."

Am Freitag sagte Robinho: "Ich möchte gerne der beste Spieler der Welt sein, aber Real Madrid lässt mich nicht. Es ist unmöglich. Deshalb will ich weg, so schnell wie möglich."

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Foto: Marca