Roaming-Tipps: Mit dem Handy in Spanien unterwegs

So dürfen eigene Anrufe pro Minute bis zum 30.6.2014 nur 0,24 Euro kosten, ab dem 1.7.2014 sogar nur noch 0,19 Euro (jeweils Netto ohne Mehrwertsteuer). Ähnliches gilt für angenommene Anrufe, ausgehende SMS und Datendienste. Gleichwohl lässt sich mit der richtigen Wahl des Handytarifs Geld sparen. Für Vieltelefonierer können sich auch lokale Prepaid-Karten lohnen.

Pässe, Pakete und Datentarife

Sowohl die Netzbetreiber als auch Mobilfunkdiscounter wie simply führen diverse Optionen, die das Telefonieren und Surfen im Ausland noch günstiger machen. Je nach Anbieter gibt es unterschiedliche Pakete für Telefonie, SMS-Versand und Nutzung des mobilen Internets in Spanien. Auch Komplettpakete sind verfügbar. Diese Zusatzoptionen haben kurze Laufzeiten von etwa vier bis zwölf Wochen, so dass sie gezielt nur für den Urlaub gebucht werden können. Ab dem ersten Juli dieses Jahres gibt es für Verbraucher eine weitere Erleichterung: Sie dürfen dann nur für die Reisezeit einen Alternativanbieter auswählen, ohne dass sich die Rufnummer ändert.

Die Alternative

Prepaid-Karten von lokalen Anbietern locken mit noch günstigeren Tarifen. Bei dem spanischen Provider Happy Movil etwa wird für Gespräche ins deutsche Festnetz während der ersten zehn Gesprächsminuten lediglich eine Verbindungsgebühr von 0,24 Euro erhoben. Ein gewichtiger Nachteil spanischer Prepaidkarten ist freilich der geringere Komfort verglichen mit den Optionen des eigenen Anbieters: neue Telefonnummer, kein Zugriff auf die Daten auf der eigenen SIM-Karte, vor Ort muss ein Shop gesucht werden, Spanischkenntnisse sind gerade bei der Tarifwahl hilfreich bis unverzichtbar.

Wofür Sie sich auch entscheiden: Vergleichen Sie rechtzeitig vor der Abreise die Möglichkeiten und buchen Sie gegebenenfalls bei Ihrem Mobilfunkdienstleister eine Auslandsoption, damit Sie im Urlaub nicht auf Handy, Smartphone oder Tablet verzichten müssen.