Ribery und die Wa(h)re Liebe: “Mourinho hat mich nicht gewollt!”

Das schreibt Chefredakteur Wilhelm Wagner von Spaniens Allgemeiner Zeitung im Blog "El Freunde".

Zwar war der Jubel grenzenlos, als Franck Ribery am Sonntag rief: “Ich liebe alle Fans von Bayern München!”

Aber es sollte doch wohl auch in Oberbayern angekommen sein, dass Ribery eigentlich meinte: “Sorry, Jungs, aber in Madrid haben sie mich nicht mehr gewollt!”

Oder warum unterschrieb Ribery ausgerechnet am Samstag bei den Bayern, wo er doch schon im März Klarheit schaffen wollte? Seit Samstg steht nämlich auch fest: Mourinho wird Trainer bei Real.

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Fakt ist: Der FC Barcelona, phasenweise auch am Franzosen interessiert, holte mit David Villa einen ebenso guten Spieler, der garantiert keine minderjährigen Prostituieren ins Hotel einfliegen lässt (jedenfalls ist bislang nichts bekannt).

Und Real Madrid hat schon genug Diven, einschließlich seines neuen Trainers Mourinho. Noch mehr Selbstdarsteller als Cristiano Ronaldo, Kaká, Raúl, Guti, Mourinho und Präsident Florentino kann selbst dieser Glamour-Club nicht verkraften.

So blieb dem guten Franck schlicht und ergreifend gar nichts anderes übrig, als bei den Münchnern zu bleiben, obwohl er vor ein paar Wochen wohl noch unbedingt nach Spanien wollte.

Dass man mit Ribery auch eine Champions League gewinnen kann – real, nicht nur gefühlt – müssen die Bayern jetzt zeigen.

In dieser Saison war Ribery jedenfalls entweder verletzt oder gesperrt. In Zukunft muss er mehr bringen – vor allem gegen Real Madrid, das unter Mourinho ernsthafte Chancen hat, nach vielen Jahren einmal wieder das Achtelfinale der Champions League zu überstehen.

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