Ein zyprisches Schiff hat zwei Spanier auf dem Atlantik entdeckt, die vor drei Wochen mit ihrem Boot verschwunden waren. 

Die beiden Männer seien knapp 260 Kilometer südlich der Kanareninsel Teneriffa entdeckt worden, sagte am Freitag ein Sprecher der kanarischen Provinzregierung. 

Demnach wurden die beiden Seemänner mit einem Hubschrauber von ihrem Boot nach Las Palmas in ein Krankenhaus gebracht. Der spanische Fernsehsender TVE zeigte Aufnahmen der beiden Geretteten, deren Gesichter inzwischen von dichten Bärten bedeckt sind, beim Einsteigen in einen Krankenwagen.

Offiziellen Angaben zufolge geht es den Männern gut, obwohl ihnen bereits vor acht Tagen Essen und Trinkwasser ausgegangen waren. Die beiden erfahrenen Seemänner waren am 13. März in der südspanischen Stadt Algeciras zum Fischen aufs Meer herausgefahren. Der Grund für ihre Seenot ist bislang unklar.