Repsol bohrt mit China nach Öl: Brasiliens Küste in Gefahr?

Sinopec zahle dafür umgerechnet 5,2 Milliarden Euro, teilte Repsol mit. Um diese Summe wird das Kapital von Repsol Brasil aufgestockt – mit dem Geld könne das Unternehmen die nötigen Investitionen zur weiteren Erschließung seiner Ölquellen in Brasilien in Angriff nehmen, teilte Repsol mit.

Gemeinsam würden Repsol und Sinopec sich um weitere Förderlizenzen vor der brasilianischen Küste bewerben.

Sinopec, größter Raffineriebetreiber Chinas, ist auf der Suche nach Quellen im Ausland, um den wachsenden Hunger der Volksrepublik nach Öl und Gas befriedigen zu können. Der Konzern hat bereits in Angola und Kanada investiert und prüft ein Engagement in Singapur.

Brasiliens staatlich kontrollierter Ölkonzern Petrobras hatte erst vor einigen Tagen sein Kapital um knapp 68 Milliarden Dollar (knapp 50 Milliarden Euro) erhöht. Damit will das Unternehmen neue Erdölquellen unter der Tiefsee vor der Küste des Landes erschließen. Die Ölquellen liegen in fast 7.000 Metern Tiefe unter einer dicken Salzschicht.

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