Frankfurt (ots) –

Fairness bei der Beitragsberechnung oder die Frage, ob man auch in der Versicherungsbranche den Sprung in die Digitalisierung wagen sollte – Themen rund um die Kfz-Versicherung bleiben für viele Menschen in Deutschland umstritten. Der digitale Versicherungsmanager CLARK (http://www.clark.de) fand in einer neuen repräsentativen Studie in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov heraus: Rund jede:r sechste Befragte stimmt zu, digitale Versicherungsangebote grundlegend interessant zu finden (17 Prozent), während 13 Prozent sich von dem Papierkram in Zusammenhang mit Versicherungen gestört fühlen [1]. Passend zum 30. November, dem jährlichen Stichtag für den Kfz-Versicherungswechsel, gibt es von CLARK Tipps rund um die Fahrzeugversicherung und einen Einblick in geschlechtsspezifische Differenzen.

Fairness bei Versicherungen

Rund 45 Prozent der im Rahmen der CLARK-Studie Befragten sehen bei Versicherungen allgemein die Kfz-Versicherung als besonders bedeutsam an – unabhängig davon, ob sie diese selbst abgeschlossen haben oder nicht. Aber die Pandemie und Inflation machen auch vor Kfz-Versicherungen keinen Halt: Jede:r zehnte Deutsche sagt, dass der Preis der eigenen Autoversicherung seit Beginn der Corona-Pandemie gestiegen sei (9 Prozent). Wiederum 17 Prozent empfinden das System, nach dem die Autoversicherung berechnet wird, als ungerecht [1]. In jedem Fall ist ein guter Überblick über die eigenen Versicherungen wichtig, damit man bei einem Kostenanstieg einen Kfz-Wechsel rechtzeitig in die Hand nimmt. Will man anlässlich des Kfz-Wechseltags zu einer anderen Versicherung wechseln, muss die Kündigung bis einen Monat vor Laufzeitende vorliegen. Die überwiegende Zahl der Verträge verläuft dabei meist auf das Kalenderjahr und eine Verlängerung oder Neuabschluss sollte in jedem Fall beachtet werden: Denn eine mangelnde Absicherung birgt ein Risiko von deutlich höheren Kosten, falls es zu Unfall oder Schaden kommt.

So unterschiedlich denken Frauen und Männer über Autoversicherungen

Die Befragung rund um die Thematik Autoversicherung zeigt unter anderem überraschende Abweichungen zwischen den Geschlechtern auf. Während nur 12 Prozent der Frauen finden, dass das System, nach dem die Autoversicherung berechnet wird, ungerecht ist, denken dies 22 Prozent der Männer. Auch sind 14 Prozent der Männer der Meinung, dass Neukund:innen bei Autoversicherungen bevorzugt behandelt werden. Hier stimmen laut der CLARK-Studie aber nur 10 Prozent der Frauen zu. Auch beim Thema Digitalisierung gibt es starke Unterschiede: An digitalen Versicherungsangeboten sind 23 Prozent der Männer grundlegend interessiert, bei den Frauen allerdings erneut nur 12 Prozent [1].

Sonderkündigungsrechte und Schadenfreiheitsrabatte

Normalerweise ist man bezüglich der Kfz-Versicherung an die Kündigungsfrist gebunden, somit sollte bis zum 30. November der Schein auf dem Tisch liegen. In manchen Fällen kann allerdings auch vom Sonderkündigungsrecht (https://www.clark.de/kfz-versicherung/sonderkuendigung/) Gebrauch gemacht werden. „Das Sonderkündigungsrecht greift nicht nur, wenn die Kfz-Versicherung beim Fahrzeugwechsel geändert wird, sondern beispielsweise auch, wenn der Versicherer die Beiträge erhöht, ohne dass sich das Leistungsangebot verbessert“, sagt Dr. Marco Adelt, Vorstandsmitglied und Co-Gründer von CLARK. Eine unabhängige Beratung kann dabei helfen, die spezifische Versicherungssituation zu checken. Wenn eine Übernahme von Schadenfreiheitsrabatten angestrebt wird, geben Kfz-Schadenfreiheitsklassen (https://www.clark.de/kfz-versicherung/schadenfreiheitsklasse/#Was-ist-die-Schadenfreiheitsklasse?) Auskunft darüber, wie viele Jahre man seinen PKW bereits unfallfrei führt. Diese bestimmen zum gewissen Teil auch den Versicherungsbeitrag. Allerdings können bei einem Wechsel nur die tatsächlich unfallfreien Jahre mitgenommen werden, denn die Sonder-SF-Rabatte lassen sich nur in Ausnahmefällen übertragen. Hier ist also wichtig, die jeweiligen Policen zu prüfen und sich auch dazu individuell beraten zu lassen.

[1] Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1061 Personen zwischen dem 07. und 13.09.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

ÜBER CLARK

Der führende Versicherungsmanager CLARK bietet seinen Nutzer:innen die Möglichkeit, ihre Versicherungen digital zu verwalten, zu vergleichen und zu verbessern. Mehr als 500.000 Kund:innen nutzen bereits CLARKs intelligente Algorithmen und individuelle Beratung der Versicherungsexpert:innen. CLARK wurde im Juni 2015 von Dr. Christopher Oster, Steffen Glomb, Dr. Marco Adelt und Chris Lodde gegründet. Das Insurtech beschäftigt an den vier Unternehmensstandorten Frankfurt am Main, Berlin, Püttlingen und Wien insgesamt über 400 Mitarbeitende.

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Quelle: ots