Reise in den Tod: 52 Flüchtlinge auf hoher See gestorben

Für 52 Immigranten war die Überfahrt allerdings das Ticket in den Tod. Sie starben noch an Bord an den Folgen der strapaziösen Reise. 

Die übrigen Afrikaner wurden von der Küstenwache auf hoher See gerettet und medizinisch versorgt. Viele sind in einem kritischen Zustand, weil sie mehrere Tage weder gegessen, noch getrunken hatten und mitunter stark unterkühlt waren.

Über die genaue Zahl der Toten gibt es nur die Aussage der Mitreisenden, weil sie die leblosen Körper während der Reise über Bord geworfen hatten. Erst am 24.10. war ein galizisches Fischerboot vor der Küste Senegals auf ein Holzboot gestoßen, aus dem neben sieben Leichen nur ein lebender afrikanischer Flüchtling geborgen wurde.