Real Madrid: “Wir haben keine Steuerschulden!” Bayern München: “Das ist der Hammer!”

Die Profi-Clubs schulden den Finanzämtern insgesamt 752 Millionen Euro, dazu kommen offiziell 10,6 Millionen an Sozialabgaben.

Allerdings, so sagte der  für Sport zuständige Staatssekretär Miguel Cardenal: „Der spanische Fußball wird seine Steuerschulden begleichen.“ Und das so schnell wie möglich. Denn der spanische Staat braucht angesichts der Finanzkrise Geld.

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Während laut „Marca“ alleine Atletico Madrid mehr als 200 Millionen Euro Schulden hat, ist Real Madrid laut eigener Aussage mit dem Fiskus im Reinen: „Wir bezahlen pünktlich unsere Steuern.“

Nach teilweise hysterischen Medienberichten vor allem in Deutschland waren schon am Sonntag nach einem Interview Cardenals mit der Zeitung Marca Spekulationen aufgekommen, die Regierung wolle den Profi-Vereinen einen Teil der Steuerschulden erlassen.

Das lehnte Cardenal aber kategorisch ab: „Die Schulden werden nicht mit Steuergeldern bezahlt“, hatte er schon vor Wochen erklärt. Im Interview mit „Marca“ wiederholte er diese Aussage.

Warum dennoch fälschlicherweise von 1,3 Milliarden Schuldenhöhe sowie einem „Schuldenschnitt“ berichtet wurde, zum Beispiel in der Süddeutschen Zeitung, ist umso rätselhafter.

Der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, meinte zu dem angeblichen Schuldenerlass dennoch vorsorglich: „Das ist für mich ein Hammer.“