Real Madrid vs. FC Barcelona: Angst vor IS-Terror, Messi auf der Bank!

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Auch in Spanien schrillen die Alarmglocken. Am Samstag steigt in Madrid der erste Clásico der Saison zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona. Gibt es ein besseres Ziel für Terroristen?

Fakt ist, dass nach der Tragödie von Paris auch die Fußballfans in Spanien mit der Möglichkeit rechnen, dass es bald wieder kracht. Die spanische Regierung hat das Spiel der Spiele mit der Sicherheitsstufe vier belegt. Die Kontrollen werden also verstärkt, was immer das heißen mag. Denn bislang sind Körperkontrollen in spanischen Stadien eher unbekannt.

Und die Zeitungen berichten seit Tagen, dass der Schwarzmarkt für das lange ausverkaufte Spiel schon wieder blüht – obwohl doch eigentlich Ticekts nur in Verbindung mit einem Personalausweis gültig sein dürften. Auf dem Markt werden Tickets derzeit für rund 400 Euro gehandelt.

Trainingsspielchen gegen die B-Elf, Torschüsse ohne Saft

Rund 1.000 Wachleute sollen am Samstag in Madrid im Einsatz sein, um die Zuschauer und Spieler zu schützen, darunter viele Polizisten, aber auch private Angestellte von Real Madrid. Mehr als 80.000 Zuschauer werden den Clásico ab 18.15 Uhr live im Stadion Santiago Bernabeu verfolgen.

Rein sportlich ist sechs Tage vor dem Match noch immer unklar, ob Lionel Messi für den FC Barcelona auflaufen kann. Messi erlitt Ende September im Spiel gegen Las Palmas einen Innenbandriss im linken Knie und hat seither nicht mehr gespielt. Am Freitag gab es ein Trainingsspielchen gegen die B-Elf, in dem Messi allerdings nicht nach hinten arbeiten musste, sondern sich ganz auf sein Spiel im Sturm konzentrieren konnte. Der Test klappte, auch wenn Messi noch nicht aufs Tor geschossen hat.

Das tat er dann am Samstag in einer Einzelsitzung. Und die Zeitung “Sport” erklärte: “Messi macht große Fortschritte, aber allzu fest schießen kann er derzeit noch nicht.” Die Zeitung “Don Balon” spekuliert, dass Messi am Samstag erst einmal auf der Ersatzbank starten wird. Ein Einsatz käme demnach nur in Frage, wenn es für Barca besonders schlecht oder besonders gut laufen wird. Auf jeden Fall soll vermieden werden, dass der Star unnötig einen Rückfall erleidet.

Neymar und Luis Suarez: 16 Tore ohne Messi

Demnach sollen es von Anfang an Neymar und Luis Suarez für Barca richten. Was die beiden können. Seit Messi fehlt, haben die zwei Tenöre alle 16 Tore geschossen, die Barca seither in der Liga schaffte. Suarez erzielte davon acht, genauso viele wie Neymar, der aktuell mit elf Treffern die Torjägerliste in Spanien anführt – vor Suarez, der auf neun Tore kommt. Erst danach findet man Real Madrids Cristiano Ronaldo in der Liste, der aktuell acht Tore erzielt hat.

Ob CR7 am Samstag glänzen wird, ist die andere große Frage. Derzeit vergeht kein Tag, an dem nicht darüber spekuliert wird, ob und wann Ronaldo seinen aktuellen Club verlässt. In der Zeitung “El Confidencial” wurde am Sonntag berichtet, dass Ronaldo seinem Präsidenten Florentino Perez gesagt habe: “Mit Benítez als Trainer werden wir gar nichts gewinnen.”

Perez und Ronaldo sollen angeblich bereits den Abgang des Portugiesen zum Ende der Saison paktiert haben, Real will laut mehreren Presseberichten eine saftige Ablöse kassieren. Als neue Clubs kommen derzeit vor allem PSG und der FC Chelsea in Frage.

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