Real Madrid: Supervan trifft, aber Pleite gegen Juventus

"Supervan" Ruud van Nistelrooy ließ seine Mannschaft nicht im Stich, trotzdem gab es in Turin die erste Pleite in der Champions League für Real. 

Zwar hatten die Spanier mehr als 60 Prozent Ballbesitz gegen Juventus, aber das auch nur, weil Juve schon nach fünf Minuten vorne lag: Altmeister Del Piero hatte den wohl schönsten Spielzug Turins seit fünf Jahren aus 30 Metern herrlich eingelocht.

Danach zeigte sich, dass Madrid ohne Guti im Kreativbereich rettungslos verloren ist. Ein planloser Angriff nach dem anderen brachte weniger die Italiener in Not, als vielmehr Reals Trainer Bernd Schuster, der dem Treiben seiner Kicker entnervt zusehen musste.

Am Ende stand es 2-1 für Juventus, das sich mit der guten alten Maurertaktik ins Ziel rettete.

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Das Wiedersehen der Spanier mit ihrem alten Feind Hasan Salihamidzic endete also mit einem knappen Punktsieg für den Ex-Bayern. Salihamidzic galt in Madrid schon als "Staatsfeind Nummer eins", als er noch für Bayern München kickte. 

Die Zeitung Marca erinnerte vor dem Spiel ausführlich an die "Sünden" des lustigen Serben, der sich mit den Bayern heiße Duelle gegen Real lieferte.

Einmal verhöhnte er die Spieler nach einem 2-1-Sieg im Münchner Olympiastadion: "Die Spanier haben sich vor Angst in die Hosen geschissen!" Das Rückspiel gewann Madrid mit 2-0.

Ein anderes Mal lieferte er sich mit Michel Salgado eine Prügelei in der Kabine, so sehr hatte er den sonst eher ruhigen Spanier provoziert. Dem Vernehmen nach ging Salgado als Punktsieger aus dem Kampf hervor. Auch sonst hatte Hassan meistens das Nachsehen gegen Real.

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Foto: Marca