Real Madrid: Sergio Ramos will weg, Ablöse bei 90 Millionen! “Eine Frage der Ehre”

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Eigentlich will Sergio Ramos ja bei Real Madrid bleiben. Das sagte zuletzt sogar seine eigene Mutter. Aber stimmt das auch wirklich?

Die Zeitung “Marca” berichtet jetzt, dass der Star der Königlichen tatsächlich an einen Abgang denkt. Er will wohl unbedingt mehr Geld verdienen. Statt sechs Millionn Nettogage denkt er eher an zehn Millionen. Und fühlt sich bei Real generell wenig gewertschätzt.

Fakt ist, dass Ramos weiter auf Konfrontation geht, so die Marca. Demnach ist er wenigstens offiziell fest entschlossen, auf Angebote von anderen Clubs wie Manchester United einzugehen. Auch wenn die Ablöse wohl bei 90 Millionen Euro liegen soll.

Kann René Ramos die Situation retten?

Ob diese Summe tatsächlich erzielt werden kann, ist die Frage. Real pokert wohl genauso wie Ramos recht hoch. Real baut darauf, dass sich Ramos am Ende wieder beruhigen wird. Denn Ramos hat noch einen Vertrag über zwei Jahre – also scheint klar, dass ein Entgegenkommen beim Verlassen des Clubs nicht zu erwarten wird. Was am Ende zählt, sind harte Zahlen. Das ist auch Ramos klar. Ob sein Bruder und Berater René aus diesem Dilemma einen Ausweg finden wird, ist jetzt die große Frage.

Laut Marca aber will Ramos seiner zuletzt stockenden Karriere noch einmal neue Impulse hinzu fügen. Zitat: “Am Anfang war das Problem das Geld. Aber jetzt nicht mehr, die Schwerpunkte haben sich verlagert. Das Geld ist jetzt bereits egal, für Ramos hat das Thema keine Wichtigkeit mehr. Ramos glaubt, dass er in den Verhandlungen mit Präsident Perez zu viel leiden musste, dass ihm der Club mit seinem Eindruck, der sein ein Söldner, Schaden zugefügt habe. Die Wunde scheint einfach zu groß zu sein.”

Zehn Jahre für Real Madrid – ist das Ende nah?

Fakt ist: Ramos ist auch genervt, wie Real die Verhandlungen führt, wie wenig wichtig dem Club seine Dienste zu sein scheinen – und das, obwohl Ramos seit zehn Spielzeiten für Real den Kopf hinhält, 2005 war er vom FC Sevilla nach Madrid gekommen.

Seit Jahren schaut Ramos zu, wie Real einen galaktischen Star nach dem anderen holt und fürstlich entlohnt. In den wichtigen Spielen aber musste stets er, Ramos, die Kohlen aus dem Feuer holen. Bestes Beispiel: Gareth Bale.

Präsident Florentino Perez lässt keine Gelegenheit aus, um den Waliser als neuen Superstar zu loben. Aber auf dem Rasen sieht Bale leider allzu oft wie ein Praktikant aus. Das dürfte einem Haudegen wie Ramos wohl kaum gefallen.

Ramos machte sich lächerlich – und steckte Häme ein

Zuletzt sah sich Ramos als Mittelfeldspieler lächerlich gemacht. In der Champions League gegen Atletico Madrid sah der Spanier nicht unbedingt vorteilhaft aus, was allerdings Trainer Carlo Ancelotti zu verantworten hatte. Aber Sergio Ramos hielt wie so oft die andere Backe hin, verteidigte seinen Coach in aller Öffentlichkeit – und musste am Ende sogar Häme ertragen.

Sollte Ramos am Ende tatsächlich Real verlassen, scheint derzeit Nico Otamendi vom FC Valancia Ersatz Nummer eins zu sein. Der aber würde 50 Millionen Euro kosten, wie aus Valencia dieser Tage wieder zu hören war. Ob Real diesen Tausch am Ende bevorzugt? Die Fans der Königlichen schauen dieser Tage gespannt nach Madrid, Fortsetzung folgt …

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