Demnach hat Calderón wissentlich die Mitliederversammlung am 7. Dezember 2008 manipuliert, Mitglieder über seinen Haushalt abstimmen lassen, die dazu nicht berechtigt waren – und sogar Personen abstimmen lassen, die nicht einmal Mitglieder bei Real Madrid sind.

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Und alles das, während viele Mitglieder nicht zur Versammlung zugelassen wurden – wegen Überfüllung des Saales. Marca spricht von Betrug und enthüllt in allen Details, wir Calderón und seine Verbündeten ein Netz aus Intrigen und Manipulationen strickten.

Hintergrund: Calderóns Finanz- und Vereinspolitik ist heftig umstritten, wahrscheinlich wäre der aktuelle Vorstand nicht unterstützt worden. Deshalb mussten kritische Stimmen ausgeschaltet werden, Ja-Sager eingeschleust werden.

Marca: Calderón schadete sogar der Mannschaft und Bernd Schuster

Auffallend: Ein Flügel der Versammlung bestand aus Anhängern des Fan-Clubs Ultra-Sur, die jede kritische Stimme niederbrüllten und sogar Handgreiflichkeien androhten. Zum ersten Mal in der Geschichte des Clubs musste Polizei die Sicherheit im Saal garantieren.

Erst jetzt versteht man, was Reals Kapitän Raúl unmittelbar nach der Sitzung mit dem Satz meinte: "Diese Versammlung war unwürdig, das hätte ich nie für möglich gehalten."

Sogar der Sport musste unter Calderóns Betrügerein leiden, so Marca. Bernd Schuster, damals noch Trainer bei Real Madrid, hatte das Liga-Spiel gegen den FC Sevilla von Sonntag auf Samstag vorverlegen wollen, weil in der folgenden Woche die Spiele gegen St. Petersburg (Dienstag) und den FC Barcelona (Samstag) anstanden. Calderón lehnte ab, wollte sonntags nach der Versammlung spielen lassen.

Alles andere als Rücktritt scheint unvorstellbar

Ein Präsidiumsmitglied heute: "Calderón wollte nicht mit einer Niederlage seine Präsidentschaft gefährden. Deshalb musste Sonntagabend gespielt werden, obwohl das aus sportlicher Sicht schädlich für uns war."

Warum gerade jetzt viele Vorstandskollegen Calderóns auf die Barrikaden gehen und Marca alles enthüllt? Hat es mit Ex-Präsident Florentino zu tun, der wieder ans Ruder von Real Madrid will?

Fakt ist: Derart radikal hat die mächtige Zeitung Marca noch nie einen Präsidenten von Real Madrid attackiert. Normalerweise arbeiten Präsident und Chefredakteur zusammen – zum Wohle des Clubs und der Auflage. Alles andere als ein Rücktritt scheint unvorstellbar. Fortsetzung folgt …

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Foto: Marca