Real Madrid: Paul Pogba für 80 Millionen, Adiós David De Gea! “Keylor und Kiko sind gut genug”

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Keine Frage, etwas stimmt nicht auf dem Planeten Real Madrid. Denn wir schreiben nicht nur das Jahr 2015, sondern auch schon den 7. August. Und noch immer ist kein neuer galaktischer Star für die kommende Saison in Sicht.

Wie die Medien in Spanien übereinstimmend berichten, nimmt Real derzeit sogar Abschied vom einzigen, konkret gehandelten Kandidaten: David de Gea. Der Keeper wird von seinem aktuellen Arbeitgeber Manchester United nicht unter 45 Millionen Euro Ablöse hergegeben, wie die Zeitung “AS” schreibt. Zu viel, selbst für Real Madrid. Denn De Gea ist eben kein “Galactico”, sondern einfach nur ein guter Torwart. Allerdings ein sehr, sehr guter.

Wie es aussieht, beginnt die Presse bereits, sich mit Keylor Navas und Kiko Casilla im Tor abzufinden. Angeblich soll Navas zuletzt gegen Bayern München sogar eine sehr gute Partie gemacht haben, die es wert sei, ihm einen Stammplatz zu geben. Dabei machte der gute Keylor zwar schwere Fehler. Gleich zu Beginn des Spiels ließ er einen Weitschuss ohne Not abklatschen, aber Thomas Müller versemmelte den Nachschuss per Kopf. Und kurz vor Spielende ließ Navas eine Flanke in seinen Fünfmeterraum auf den Fuß von Lewandowski tropfen, der gnadenlos einlochte. Real verlor das Spiel – keine Frage, dass die Pleite auf seine Kappe ging. Auch wenn Sergio Ramos ebenfalls keine gute Figur beim Gegentor machte und man sich in Madrid derzeit die Situation im Tor lieber schön redet.

“Bringt mir den Spieler, egal wie”

Dafür wird aber auch ein anderer Name ins Spiel gebracht. Paul Pogba. Der Star von Juventus Turin soll angeblich der neue Augapfel von Reals Präsident Florentino Perez sein. Das berichtet die Zeitung “Sport” aus Barcelona – in Anlehnung als “El País” aus Madrid. Demnach will der Baulöwe den Franzosen unbedingt. Und hat die Order gegeben: “Bringt mir den Spieler, egal wie.”

Eines der Probleme ist allerdings, dass Perez und Pogbas Berater Mino Raiola ein, gelinde gesagt, zerrüttetes Verhältnis pflegen. Weil einst, angeblich, Real Madrid Raiolas Schützling Zlatan Ibrahimovic nicht vom FC Barcelona holen wollte. Ein anderes Problem: Weil Pogba bereits im Vorfeld der jüngsten Präsidentenwahlen bei Barca als Neuzugang im Gespräch war, befürchtet Florentino, dass der Spieler bereits einen Vorvertrag mit Barca abgeschlossen hat. Inklusive einer Schadenersatzforderung, falls Pogba am Ende doch bei einem anderen Club als Barca anheuert.

Wer behält die Bildrechte?

Und dann, so die “Sport”, gibt es auch noch Unklarheiten bezüglich der Bildrechte Pogbas, die bei einer Agentur namens “Qualid Tranazefti” liegen. Üblicherweise behält Real 50 Prozent der Bildrechte seiner Spieler, so ist es auch bei Cristiano Ronaldo. Laut “Sport” wird aktuell nach einer Lösung gesucht, die Juventus Turin den Schwarzen Peter in die Schuhe schieben soll – unter anderem könnte dafür auf die Rückkaufklausel für Alvaro Morata verzichtet werden. Der Stürmer kam vor einem Jahr von Real Madrid und kann für 35 Millionen Euro jederzeit wieder zurückgeholt werden. Weil er bei Juventus voll einschlug, ließe sich möglicherweise dieser Verzicht versilbern, so die Zeitung aus Barcelona.

Die Ablöse für Pogba könnte bei rund 80 Millionen Euro liegen, wie es heißt, ist schon Zinedine Zidane auf den Spieler angesetzt, dazu Karim Benzema und Rafael Varane. Sie sollen Pogba überzeugen.

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