José Mourinho stänkert, Wirbel um Rafa Benítez! “Danke, dass du gehst …”

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José Mourinho ist noch lange nicht vergessen bei Real Madrid. Erst recht nicht jetzt, wo sein Nachfolger Rafa Benítez heftig umstritten ist. Denn Mourinho kann Benítez bekanntlich nicht so richtig gut leiden. Was wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Fakt ist: Für Unterhaltung ist gesorgt.

Wie die Zeitschrift “Don Balon” berichtet, hatten in der jüngeren Vergangenheit offenbar einige Spieler Reals bei ihrem immer noch verehrten Mourinho Rat gesucht: Wie soll man mit Benitez umgehen? Denn viele von dessen Trainingsmethoden stoßen offensichtlich bei den königlichen Stars auf Unverständnis.

Zuletzt hat Benitez sogar mit West Ham, einem Club der zweiten Reihe, um einen Vertrag verhandelt…

Schon im Juni hatte Mou Real einen längerfristigen Niedergang unter Benitez vorausgesagt. Wie der Spanier ja auch schon Inter Mailand und den FC Chelsea nicht wirklich an die Spitze geführt hatte – wo sich Mourinho eben immer von Natur aus sieht. Außerdem habe sich Benitez, so die Don Balon, bei fast allen Clubs der Premier League beworben, bevor er den erlösenden Anruf aus Madrid erhielt. Zuletzt habe er sogar mit West Ham, einem Club der zweiten Reihe, um einen Vertrag verhandelt. Demnach, so die Vermutung Mourinhos, handle es sich bei Benitez um einen Trainer auf dem sinkenden Schiff.

Mourinho habe bei den Gesprächen mit seinen Ex-Spielern darauf insistiert, dass Benitez seit Jahren im Clinch mit seinen jeweiligen Spielern lebe. Die Schuld an Konflikten würden demnach also weniger die Spieler tragen – was diese naturgemäß gerne hören. Demnach sei es also keine falsche Wahrnehmung, wenn man die Methoden von Rafa Benítez als “obsessiv” oder “extrem streng” bezeichnete. Die Distanz zwischen den Spielern und dem angeblich autoritären Coach sei einfach nicht mehr zeitgemäß, so die Don Balon. Woher das Blatt die Informationen über die Gespräche zwischen Mou und den Spielern Reals hat, wird allerdings nicht verraten.

Ist Xabi Alonso nur wegen Rafa Benitez vom FC Liverpool zu Real Madrid geflüchtet?

Die Liste der Clubs, in denen Benitez nicht nur Erfolge, sondern angeblich auch Krach mit seinen Spielern hatte, ist laut Don Balon lang: Valencia, Chelsea, Inter Mailand, Liverpoool und Neapel sind die ersten Adressen. Mit Spielern wie Steven Gerrard, Albert Riera und Xabi Alonso habe der Coach am Ende seiner Beziehungen nicht einmal mehr geredet. Wegen Benitez sei Alonso gar nur aus England zu Real Madrid geflüchtet, ist zu lesen.

Bei Inter habe er sich unter anderem mit Materazzi und Zanetti nicht verstanden, auch Milito und Cambiasso hätten demnach nicht mehr mit Benitez geredet.

Vor allem aber ist die Zeit von Benitez bei Chelsea in die Öffentlichkeit gelangt. Frank Lampard habe die harten Methoden des Spaniers öffentlich angeprangert, John Terry erklärte: “Es gab einmal hier jemanden, der erzählt hat, ich sei nicht mehr fit genug, um zwei Spiele in der Woche zu absolvieren. Benitez weiß, wer es war. Ich bin aber immer noch hier und kämpfe weiter.”

Auch in Neapel sei man über den Abgang von Benitez alles andere als unglücklich gewesen, einige der Fans verabschiedeten den Trainer laut Don Balon mit den Worten: “Danke, dass du gehst.”

Fakt ist allerdings auch: Zuletzt lobte Fernando Torres seinen alten Coach aus Liverpooler Tagen. Das Glas ist also mindestens auch halb voll … auch wenn das die Sensationspresse derzeit eher verschweigt.

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