Real Madrid: Mourinho ante portas, Florentino rudert! “Benitez bleibt, Zidane kommt”

Featured Video Play Icon

José Mourinho geistert wieder durch Madrid. Hintergrund: Der Ex-Coach von Real ist beim FC Chelsea entlassen worden. Und in Madrid steht Rafa Benitez in der Kritik. Wer eins und eins zusammen zählt, kommt da eben auf gewisse Gedanken. Und die Presse Spaniens ist derzeit pausenlos am zählen.

Sogar Real Madrids Präsident Florentino Pérez bemühte sich wieder vor ein Mikrophon, wo er derzeit auffällig häufig anzutreffen ist. Diesmal im Radioprogramm “El Larguero” des Senders Cadena SER. Dort bestätigte er ausdrücklich Benitez in seinem Amt. Sagte aber auch schwammige Worte zum Thema Mourinho.

Denn der Kernsatz des Interviews war dieser: “Mourinho? Man kann nie voraussagen, was die Zukunft bringen wird.” Perez sagte weiter: “Im Moment kommt er aber nicht nach Madrid.” Die Frage lautet jetzt: Wie lange wird dieser Moment andauern, für den Florenino seinen Ex-Coach auf Eis gelegt hat? Denn Florentino erinnert sich nicht ungern an seinen früheren Angestellten, dem er einst die volle Macht im Club überlassen hatte – obwohl Mourinho durch spektakuläre Aussetzer von sich Reden machte, unter anderem weil er während eines Spiels gegen den FC Barcelona seinen Finger ins Auge des damaligen Barca-Trainers Tito Vilanova steckte.

Zidane ist noch nicht dran

Perez zu Mou: “Ich habe gute Erinnerungen an ihn, er hat Real Madrid wieder wettbewerbsfähig gemacht, nach Jahren des Ausscheidens im Achtelfinale in der Champions League. Als Mou kam, waren wir die Nummer 13 in der UEFA-Rangliste, nach ihm waren wir auf Nummer eins. Wir kamen dreimal in Folge ins Halbfinale der Champions League, nur mit viel Pech haben wir kein Finale erreicht.”

Ein anderer möglicher Nachfolger für Benitez ist Zinedine Zidane. Zu ihm sagte Perez: “Zidane wird nicht Nachfolger von Benitez, auch wenn die Zeitungen das schon melden. Benitez ist doch nicht unser Problem, er ist unsere Lösung. Wir haben ihn ja im Sommer ausgesucht, weil er uns zugesagt hat. Wir hatten ja seit Januar ein großes Problem, der Niedergang kam mit großen Schritten, es war ein grauenhaftes Jahr für uns. Benitez muss man jetzt Zeit geben, die Probleme zu beheben.” Klingt irgendwie nach Konzept. Aber ist es das auch? Denn klar ist, dass Real ab Januar 2015 alle möglichen Titel verspielt hat. Aber der Weg, auf dem sich die Königlichen derzeit befinden, weist ebenfalls nicht auf viele Titel hin.

Vielleicht schon vorsorglich lobte Perez Zidane ansonsten über den grünen Klee: “Es gibt immer noch viele Leute hier in Madrid, die sich bei mir dafür bedanken, dass ich ihn zu Real geholt habe. Ich bewundere ihn, und er wird sicherlich ein großer Trainer für Real Madrid werden, aber jetzt ist das noch nicht an der Reihe. Er will Trainer von Real werden, er ist hungrig. Seine Zeit wird kommen.” Auch hier die Frage: Wie lange muss sich Zizou noch gedulden? Als sicher gilt allerdings in der spanischen Presse, dass Zidane Real nicht mitten in der bereits jetzt als leicht verkorkst geltenden Saison übernehmen will. Neue Spieler will Real im Januar ebenfalls nicht verpflichten. Perez sagte: “Bis jetzt haben wird das nicht vor, es sei denn, es passiert etwas Unvorhergesehenes.” Was das wohl sein könnte? Das nächste Spiel Reals steigt am Sonntag, 16 Uhr, gegen Rayo Vallecano.

Kommentar hinterlassen zu "Real Madrid: Mourinho ante portas, Florentino rudert! “Benitez bleibt, Zidane kommt”"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*