Denn schon scheint die Herrlichkeit Real Madrids vorbei: Mit Glück, ohne Verstand und einem Abseitstor verhinderte Real Madrid die Niederlage im Derby gegen Atlético, am Ende stand es 1-1. 

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Mindestens ein Dutzend 100-prozentiger Chancen vergaben Kun Agüero, Forlan und Co im Bernabeu-Stadion, sie schossen vorbei, trafen den Pfosten oder Casillas hielt. Und Real? Spielte pomadig, ideenlos, ohne Pässe in die Tiefe.

Vor dem Spiel war die Frage, wer das Spiel des Meisters ankurbeln sollte: Guti oder Robben. Am Ende entschied sich Trainer Juande Ramos für beide – und keiner von ihnen machte das Spiel. Juande hätte besser alle beide auf der Tribüne gelassen.

Guti fand überhaupt nicht statt, und Robben sah man nur, wenn er wie üblich von der Außenbahn nach innen zog, um den Ball in Richtung Tor zu dreschen. Ob ein Gegenspieler besser postiert ist, interessiert den Holländer immer weniger – dass er deshalb in der Kritik steht und sein Spiel unerträglich aussieht, wohl auch nicht.

Die Fans pfeifen Robben mittlerweile aus, vor Wochen wurde er noch als neuer Messi gehandelt. Das Geld, das er bei Real verdient, scheint vom Himmel zu fallen. So oder so ähnlich muss sich Robben das Prinzip Profi-Fußball vorstellen. Dass ihm dabei jemand zuschaut, der Eintritt bezahlt hat, ignoriert er geflissentlich.

So hat sich der Rückstand Reals auf den FC Barcelona, der gegen Bilbao locker gewann, wieder auf sechs Punkte erhöht. Und die Gewissheit greift um sich, dass dies wohl auch so bleiben könnte.

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Foto: Marca