Real Madrid: Marco Reus kommt Last Minute, Kovacic streut Zweifel, CR7 Favorit vor Messi

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Na bitte, für die Fortsetzung des Transfer-Krimis um Marco Reus und Real Madrid ist also gesorgt. Dafür gibt es schließlich das neue Zentralorgan für wilde Spekulationen – die spanische Zeitschrift Don Balon.

Wie das Blatt schreibt, quält man sich bei Real derzeit, ob Marco Reus nun doch noch geholt werden soll. Oder eben nicht. Fakt ist: Real-Direktor Emilio Butragueno erklärte jetzt taufrisch: “Der Transfermarkt ist bis zum 31. August offen, wir haben Zeit.” Klingt nicht nach dem üblichen: Unser Kader ist stark genug. Oder: Wir sind mit den Leuten zufrieden, die wir haben. Sonder es klingt nach: Da kommt noch jemand, warten wir’s ab.

Kovacic:  Angriff oder defensiv?

Und so darf bei Real also weiter von einem Kracher geträumt werden, der natürlich auch der jetzt von Inter Mailand geholte Mateu Kovacic nicht ist. Auch wenn er rund 30 Millionen gekostet hat. Denn Kovacic ist nach den Worten von Trainer Rafa Benitez am Ende ja nichts anderes als ein Ergänzungsspieler für Luka Modric. Benitez, der sich möglicherweise verplappert hat und jetzt zusehen muss, wie seine Worte von der Presse in Barcelona ausgeschlachtet werden, erklärte nämlich: “In der letzten Saison hat Real sehr darunter gelitten, dass Luka Modric verletzt ausgefallen war, jetzt kann uns Kovacic helfen, er hat große Qualitäten und scheut sich auch nicht, Verantwortung zu übernehmen.” Präsident Florentino Perez sagte bei der Präsentation des Kroaten: “Mateu, du kannst Real Madrid helfen, noch besser zu werden. Du bist noch jung, hast aber schon eine Menge Erfahrung und Talent.”

Isco muss gehen?

Allerdings: Auf der Position Mateus im Mittelfeld hat Real schon Publikumsliebling Isco, der keinen Stammplatz bekommen wird. Auch James spielt da, wo Kovacic am besten ist. Der Kroate beeilte sich deshalb, jetzt seinen eigenen Trainer zu verbessern: “Ich fühle mich als defensiver Mittelfeldspieler.”

Wie auch immer: Zuletzt haperte es bei Real nicht im Mittelfeld, sondern in der Attacke. Dort sind Gareth Bale und Cristiano Ronaldo natürlich gesetzt, aber lange keine Garantien für Titel. Vor allem Bale lässt viele Fragen offen. Derweil Ronaldo bei den Wettbüros in Spanien auch vor der neuen Saison Topfavorit auf die Kanone des Torjägers ist – vor Leo Messi vom FC Barcelona.

Reus und Struth: Augen auf im Transitverkehr

Ideal wäre also für Real, wenn tatsächlich frischer Wind ins Bernabeu-Stadion käme. Reus? Wie Don Balon schreibt, hat die Partie gegen Galatasaray Istanbul am Dienstag gezeigt, dass das königliche Pulver derzeit eher nass ist. Karim Benzema fehlte verletzt, Ronaldo war außer Form, Bale enttäuschte (wie eigentlich ja immer).

Deshalb habe Real jetzt erneut Kontakt zu Volker Struth aufgenommen, dem Berater von Reus. Mit der Aufforderung, auf der Hut zu sein – ein möglicher Transfer könne jederzeit in Angriff genommen werden. Reus und Struth sollen angeblich einem Transfer nicht abgeneigt sein, wollen allerdings nicht als böse Buben aus dem Spiel hervorgehen. Sondern einen Weg suchen, der beiden erlaubt, auch weiterhin in Dortmund gern gesehene Gäste zu sein. Bester Ausweg: Die Ablöse muss hoch genug sein, damit Reus wenigstens sagen kann, sein Wechsel sei zum Besten seines geliebten Borussia Dortmund gewesen. Sagt Don Balon.

Trainer Rafa Benitez hätte demnach gegen Reus nichts einzuwenden, wenn es auch in Sachen Transfers bei Real selten auf den Trainer ankommt. Benitez hätte angeblich lieber Fernando Llorente oder Álvaro Morata – wäre aber auch mit Reus zufrieden. Dann könnte er nämlich Karim Benzema behalten – ein unter Trainern sehr beliebter Spieler.

 

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