Real Madrid lästert: “Aus dem FC Barça wird der FC Burka!”

Und kommt dabei, das muss man zugeben, auf lustige Ideen. Denn der Eklat um den neuen Triotsponsor Barcelonas, die "Qatar Foundation", ist weiter für Lästereien gut.

Die Real Madrid nahe stehende Zeitung "Marca" kommentierte am Sonntag: "Aus dem FC Barça wird jetzt der FC Burka!"

Hintergrund ist die leider gar nicht lustige Tatsache, dass der FC Barcelona und sein Trainer Pep Guardiola heftig die Werbetrommel für Katar rühren und sich dabei sogar dazu versteigen, das Land "frei" zu nennen – und dabei ganz offensichtlich misshandelte Frauen, Homosexuelle und Demokraten übersehen, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Katar-Stiftung Hasspreder Al-Qaradawi unterstützt, der Adolf Hitler als gerechte Strafe Allahs für die Juden bezeichnet und die Ermordung israelischer Kinder empfiehlt.

Aber nicht nur die Madrider Presse kritisiert den FC Barcelona. Ex-Vorstandsmitglied Xavier Sala i Martin bestritt die angeblich schlechte finanzielle Lage Barcas: „Die aktuelle Führung unter Rosell hat die Daten gefälscht. Es ist Unsinn, dass der FC Barcelona ohne den Katar-Deal die Gehälter nicht mehr bezahlen könnte.“

Der Ex-Vorstand weiter: "Es ist eine Schande. Wir waren bislang mehr als ein Club, jetzt sind wir nur noch ein Club mehr!"

Auch die katalanische Presse schießt schaft gegen den FC Barcelona. Nach den Diskussionen um Menschenrechte in Katar und den Hassprediger Al-Qarabi in der „Qatar Foundation“ sind laut Umfragen des TV-Senders RAC1 sowie der Zeitungen „La Vanguardia“ und  „El Periódico“ bereits 65 Prozent der Barca-Anhänger gegen Katar als Werbepartner.

Pilar Rahola schreibt in der angesehenen "La Vanguardia": Katar missachtet die Menschenrechte, die Katar-Stiftung unterstützt Hassprediger Al-Qaradawi." (SAZ; Foto: Wikipedia)

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