Genau sagte Mourinho: „Es gab bislang zwei Sorten Trainer: Die einen reden nie über die Schiedsrichter, aber das sind wenige. Und dann gibt es die anderen, wozu ich gehöre, die die Schiris kritisieren, wenn sie falsch liegen. Guardiola gehört jetzt zu einer dritten Gruppe von Trainern, und dort ist er ganz alleine: Er kritisiert die Schiedsrichter schon, wenn sie richtig pfeifen.“

Die Diskussion ist Wasser auf die Mühlen derer, die ohnehin glaubten, dass Guardiolas bisher stets demonstrativ zur Schau getragene Bescheidenheit nur daher komme, weil er bislang immer nur gewonnen hat.

Die Zeitung „Marca“ kommentiert: „Kaum verliert Guardiola ein Spiel, reagiert er genauso gereizt wie alle anderen, wenn nicht sogar noch gereizter.“

Gegen Real hatte Guardiola am Mittwoch in Valencia nicht nur sein erstes Finale als Trainer verloren, sondern auch sein erstes Spiel gegen Real Madrid.

Offenbar war das schon zu viel für seine Nerven … ?