Real Madrid: Konkurrenz für Toni Kroos im Anflug … Zidane will Kanté, Florentino will Pogba!

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Spanien ist raus aus der Euro 2016, die Medien der iberischen Halbinsel brauchen jetzt anderen Stoff, um ihre täglichen Sportblätter zu füllen und den Menschen, die jetzt tagsüber die brütende Hitze überstehen wollen, Ablenkung zu bieten. Da man sich zwischen zwei Spielzeiten der Liga befindet, liegt natürlich nichts näher, als neue Transfergerüchte aus dem Hut zu kramen. Wie immer mittendrin statt nur dabei ist Real Madrid.

So berichtet jetzt die Zeitung AS aus Madrid, dass die Königlichen ihr Mittelfeld verstärken wollen. Dass man angeblich bereit sei, für Paul Pogba viele Millionen Euro auf den Tisch zu blättern, ist dabei nichts neues. Vor allem auch aus England hört man dieser Tage die Story, dass Real seinen früheren Jugendspieler Alvaro Morata von Juventus Turin zurück holen will, um ihn gleich weiter zu verkaufen, zum Beispiel an den FC Chelsea. Unterm Strich könnte Real, bei geschickter Verhandlung und viel Glück, am Ende rund 40 bis 50 Millionen Euro Gewinn machen. Damit aber wäre die Basis gelegt, um Pogba nach Madrid zu holen.

Neu im Gespräch ist jetzt aber ein weiterer Franzose. Es geht um einen neuen Makelele, bis heute unvergessen in Madrid. Sein Name: N’Golo Kanté, einer der Stars von Leicester City, dem überraschenden Meister der englischen Premier League.

In der Ära der Galaktischen verrichtete Makelele die Laufarbeit für die Stars vom Schlage Zidane, Figo, Ronaldo oder Raúl…

Wie die AS schreibt, ist Zinedine Zidane zwar zufrieden mit seinem bisherigen defensiven Abwehrspieler Casemiro – der frühere Weltfußballer will aber auf jeder Position ganz offenbar zwei gleichwertige Alternativen haben. Sollte Casemiro einmal ausfallen, müsste wieder, wie früher, Toni Kroos den defensiven Part bei Real übernehmen. Was Kroos aber, mit Verlaub, nicht richtig kann. Auch Luka Modric, Kovacic, und schon gar nicht James oder Isco überzeugen im defensiven Mittelfeld.

Zidena weiß selbst aus eigener Erfahrung, wie wichtig Wasserträger wie Makelele und seine Nachfolger sind. In der Ära der Galaktischen verrichtete Makelele die Laufarbeit für die Stars vom Schlage Zidane, Figo, Ronaldo oder Raúl. Damals hatte Real Makele offenbar deshalb auf die Straße gesetzt, weil der eine Gehaltserhöhung gefordert hatte, so die AS. Ein Fehler, wie sich danach zeigte. Das galaktische Projekt fiel ohne Makelele in sich zusammen. Für 24 Millionen Euro Ablöse ging Makelele dann nach Chelsea, David Beckham kam. Kein schlechter Spieler. Aber auch kein “Kampfschwein” wie Makelele, den das Team damals dringender gebraucht hätte.

Wie die AS schreibt, will Zidane diesen Irrtum nun nicht wieder begehen. Kanté soll helfen, die bisweilen wackelige Abwehr Reals zu entlasten. Und das Offensivspiel nicht in der Abwehr beginnen zu lassen, sondern schon im Mittelfeld. Kein Anderer als Makelele gab seinen Segen: “Ich sehe mich wieder in N’Golo, wenn ich ihn spielen sehe.” Fakt ist: Kanté war der drittbeste Kicker der Premier Division in Sachen Balleroberung. Seine Ablöse bei Leicester soll bei schlappen 25 Millionen Euro liegen, so dass auch Reals Präsident Florentino Perez, der erklärtermaßen lieber teure und werbewirksame Stars holt als Wasserträger, besänftigt sein sollte. Auch wenn für Florentino wohl eher der deutlich extrovertiertere Pogba attraktiv wäre. Bislang soll Kanté in England 1,7 Millionen Euro netto verdienen – bei Real dürfte er sich wohl deutlich verbessern.

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