Während in Deutschland und anderen Top-Ligen Europas nach jedem Spiel je zwei Spieler jeder Mannschaft getestet werden, müssen in Spanien nur nach zwei Spielen je zwei Spieler ihr Urin abgeben.

Macht ganze vier (!) Spieler pro Spieltag, bei insgesamt 360 Kickern – in Deutschland sind es 156 Profis, die jedes Wochenende getestet werden.

Den laxen Umgang mit dem Doping will nun offenbar Real Madrid anprangern und vom spanischen Fußballverband offiziell härtere Kontrollen fordern. Das berichtet der Radiosender Cope. Real hat sich dazu freilich noch nicht geäußert.

Real Madrid prangert laut Cope unter anderem an, dass Doping-Arzt Eufemiano Fuentes einst für den FC Valencia arbeitete, als dieser zwei Ligen gewann – Fuentes ist aktuell Betreuer in Las Palmas. Valencia hat diese Darstellung mittlerweile bestritten.

Und auch der FC Barcelona steht angeblich unter Verdacht: Demnach arbeiteten bei den Katalanen Ärzte mit "zweifelhaftem Ruf". Der Club: "Wer behauptet, dass wir dopen, muss mit gerichtlichen Schritten rechnen." (SAZ; Foto: El Mundo Deportivo)

FACEBOOK: CRISTIANO RONALDO NACHRICHTEN! Täglich aktuelle News und Diskussionen!