Real Madrid: James in der Mega-Krise, Bernabeu-Stadion pfeift! “Tore schießt die BBC-Attacke”

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Houston, wir haben ein Problem. So oder so ähnlich könnte Real Madrids James die Aktualität bewerten. Seine Aktualität. Denn das große Problem hat er ganz alleine.

Deutliches Zeichen dafür war das 4-0 seines Teams gegen den FC Sevilla. Eigentlich ja ein erfreuliches Ereignis. Für James war es aber gar nicht so erfreulich. Denn erst einmal saß er lange auf der Bank, während das Team um Gareth Bale, Karim Benzema und Cristiano Ronaldo zauberte. Im Mittelfeld standen wie meistens Toni Kroos und Luka Modric. Allerdings nicht er, James. Denn das Vertrauen von Trainer Zinedine Zidane genießt jetzt ein anderer, Casemiro. Der defensive Abräumer gibt dem Team das von allen Trainern der Gegenwart so geschätzte “Gleichgewicht”. Will sagen: Real wird durch Casemiro weniger konteranfällig als ohne ihn. So jedenfalls die allgemeine Lesart (die allerdings auch nicht wird erklären können, wieso erneut Keeper Keylor Navas der besten Spieler Madrids auf dem Platz war).

So oder so. Als das Spiel bereits mit 3-0 sicher gewonnen war, brachte Zidane dann doch noch James. Er kam in der 75. Minute für … Casemiro. Und, das macht das Problem zu einem wirklichen Problem für James: Das Publikum im Stadion Bernabeu pfiff den Kolumbianer, früher einmal Publikumsliebling, gnadenlos aus. Die Fans wollen derzeit lieber ehrliche Arbeiter sehen als Künstler. Hat es den Anschein. Neben dem BBC-Sturm ist ein weiterer Zehner aktuell wohl einer zu viel in Madrid. Oder warum pfeifen die Fans James aus (was vor allem deshalb bedrohlich ist, weil Präsident Florentino Perez im Zweifel auf Umfragen und Meinungsäußerungen der Fans recht viel gibt)?

Anhaltende Gerüchte um das angeblich so wilde Nachtleben…

Bislang jedenfalls gab es vereinzelte Unmutsäußerungen, zum Beispiel beim verlorenen Derby gegen Atletico Madrid.  Oder in der Champions League gegen Rom. Aber da war das Publikum mit dem ganzen Team unzufrieden. Und mit dem Präsidenten, dessen Rücktritt lauthals gefordert wurde. Im Gegensatz zum vergangenen Sonntag, als Real beim 4-0 gegen Sevilla gefeiert wurde.

Anhaltende Gerüchte um das angeblich so wilde Nachtleben halten sich hartnäckig im Umfeld des Bernabeu. Ebenso wie die stets neu kolportierten Körperfettwerte des Stars, der vor zwei Jahren für 80 Millionen Euro aus Monaco losgeeist wurde und zum Stall von Berater Jorge Mendes gehört – genau wie Cristiano Ronaldo, unter vielen anderen.

Vielleicht, so spekuliert die Zeitung “Don Balon”, sind die Fans aber auch einfach nur leid, auf die von James erwartete Leistungsexplosion zu warten. Der Kolumbianer spielt in Madrid in seinen guten Tagen gut mit, mehr aber selten. Auf dem Weg zum Superstar muss er noch einen weiten Weg zurücklegen. Das scheint den Fans zu lange zu dauern, sie wollen diesen Weg nicht mitgehen. Lieber feiern sie Tore, viele Tore. Und die garantieren CR7, Bale und Benzema – die, wenn sie nicht treffen, sich allerdings auch Pfiffe im Bernabeu anhören müssen. Es führt kein Weg daran vorbei: Will James Jubelchöre hören, muss er Tore schießen. Sympathiewerte zählen wenig im Madrid. Oder wenigstens nicht lange.

Folgende Frage spitzt sich dieser Tage zu: Darf in der kommenden Saison James bleiben? Oder Isco, dem es ähnlich geht wie James? Für beide zusammen scheint kein Platz mehr im Team zu sein. Zwei Bankdrücker von dieser Kategorie kann sich selbst Real Madrid nicht leisten.

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