So ging Real früh mit 2-0 in Führung, aber Bilbao schlug zurück, es stand zur Pause Unentschieden. In Spielern ausgedrückt aber 11 zu 10 für Madrid, denn Yeste leistete sich eine (übertriebene) Rote Karte.

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In Halbzeit zwei erinnerte das Spiel dann mehr einem Schlammcatchen als spanischem Fußball, Bilbao trat lieber gegen Beine als gegen Bälle, auch in Luft wurde unsauber gekämpft. Gleich reihenweise krümmten sich Spieler auf dem Platz.

Madrid befreite sich dreimal und schoss drei Tore. Endstand 5-2 – das Publikum feierte trotzdem, als hätte Bilbao das Spiel gewonnen. Es war wohl der Kampf auf dem Rasen, der die Leute begeisterte – wiewohl das kaum für fußballerischen Feingeschmack im Baskenland spricht.

Wie auch immer: Real ist bis auf drei Punkte am FC Barcelona dran, das am Sonntag in Almería kicken muss.

Beste Spieler waren die Holländer Huntelaar (zwei Tore) und Robben, der wie immer eigensinnig spielte, viel Bälle nicht abspielte – aber die gegnerische Abwehr auf Trab hielt.

Eine Alternative zum mittlerweile ungeliebten Holländer, über den sich die Mitspieler schon auf dem Platz beschweren, wenn er nur den Ball annimmt, ist nicht in Sicht. Soll Real in diesem Jahr eine Chance auf die Meisterschaft haben, dann offensichtlich nur mit Robben.

Und Metzelder? Er spielte, nicht gut und nicht schlecht, einfach ganz normal. Aber das ist für ihn schon eine Riesensache. Und besser als Cannavaro ist er damit allemal …

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Foto: Marca