Real Madrid: Florentino Perez stützt Benitez – gegen Cristiano Ronaldo! “Rafa oder ich”

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Nach dem fürchterlichen 0-4 Real Madrids im Clasico gegen den FC Barcelona, ist Real Madrid immer noch am Boden zerstört. Im allgemeinen Taumel bewegte sich jetzt immerhin Präsident Florentino Perez, um seinem Trainer Rafa Benitez den Rücken zu stärken. Wie lange der Schwur hält, ist die Frage.

Vor der Presse erklärte Perez unter anderem: “Wir haben die sportliche Sitaution analysiert, und Rafa Benítez hat unsere Unterstützung und unser volles Vertrauen. Wir haben ihn ja deshalb ausgewählt, weil er für Professionalität steht, für Erfahrung und seine Kapazitäten, aus unserem Kader das Optimum heraus zu holen. Die Spieler hatten seit Januar dieses Jahres Stück für Stück eine Menge Kraft verloren. Lassen wir also Benitez jetzt arbeiten, sicher werden dann auch die Erfolge kommen.”

Das war wieder einmal eine kleine Breitseite gegen den Ex-Coach Carlo Ancelotti, dem man bei Real zum Vorwurf machte, dass er im Kalenderjahr 2014 noch Traumfußball fabrizierte, dann aber stark nachließ. Fakt ist, dass Real im Jahr 2015 noch keinen Titel holen konnte. Barca dafür aber schon vier, inklusive Liga, Pokal und Champions League. Der europäische Supercup fiel als Nachspeise. Und die Club-WM kommt ja auch noch.

“Ich verstehe den Ärger der Anhänger für das, was am Samstag passiert ist”

Die Fans, die ihn am Samstag offen ausgepfiffen haben, machen Perez wenig Sorgen: “Ich verstehe den Ärger der Anhänger für das, was am Samstag passiert ist. Aber ich kann nur bitten, dass sie die Spieler weiter unterstützen. Wir haben ein schlechts Spiel gemacht, das ist sicher. Aber es lag nicht an der Einstellung, die kann man nun wirklich nicht in Frage stellen.”

Insider sehen das ganz anders: Demnach haben einige Spieler, wenn nicht die Mehrheit, die Nase voll von Benitez – unter anderem Cristiano Ronaldo, der erneut kein Tor schoss. und laut dem TV-Sender Fox bereits gesagt haben soll: “Entweder geht Benitez – oder ich.” Aber auch Isco, der nur auf der Bank starten durfte und sich nach seiner Einwechslung zu einem Frust-Foul an Neymar hinreißen ließ, für das er prompt die rote Karte sah.

“Kampagne gegen mich”

Berichte solcher Art, wertet Benitez mittlerweile nur noch als “Kampagne gegen mich”. Perez: “Ich respektiere jede Form der Meinungsäußerung, und auch noch einiges mehr von unseren Mitgliedern und Anhängern. Wir wissen, dass unsere Fans sehr anspruchsvoll sind. Ich denke schon, dass wir gerade eine Kampagne gegen meine Person erleben, das denken wohl auch alle anderen hier im Raum.”

Noch am Morgen hatte es in der Zeitung “Marca” Berichte gegeben, die die Amtszeit von Perez mit den Erfolgen des FC Barcelona in Beziehung setzten. Der Tenor war: Barca holte in den letzten zehn Jahren nicht nur deshalb so viele Titel, weil es so guten Fußball spielt. Sondern auch, weil Real Madrid unter Perez dem so gut wie nie etwas Gleichwertiges entgegen zu setzen hatte.

Dass er am Ende aber auch für die Aufstellungen des Teams verantwortlich sein soll, wies Perez weit von sich: “Hier bei Real wird keinem Trainer etwas eingeflüstert. Es gab schon viele Trainer bei Real, aber noch keiner hat gesagt, dass er nicht frei entscheiden konnte, wer aufgestellt wird.” Auch in der Marca war nach dem 0-4 am Samstag von einer “politisch korrekten” Aufstellung gesprochen worden …

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