Real Madrid: Cristiano Ronaldo kaputt, Manchester City unter Kontrolle – aber Finale in Gefahr!

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Kaum zu glauben, aber angesichts der Umstände dann auch wieder fast schon logisch. Das haushoch überlegene Real Madrid konnte bei Manchester City trotz phasenweise klarer Überlegenheit nicht gewinnen – und musste sich nach dem für die Engländer mehr als schmeichelhaften 0-0 auch noch “Frechheiten” von Ex-Trainer Manuel Pellegrini anhören.

Der Chilene, einst bei den Königlichen grandios gescheitert, erklärte nach dem Spiel: “Ich hatte von Anfang den Eindruck, dass Real mit einem 0-0 zufrieden sein würde.” Was aber so nur für die erste Halbzeit galt, als Real sichtlich bemüht war, in der Defensive nicht die gleichen absurden Fehler zu begehen, die man zuletzt bei Rayo Vallecano beging, als man schnell mit 0-2 zurücklag. Und die zuvor in Wolfsburg zu einem 0-2 geführt hatten.

Offenbar war allen Beteiligten klar, dass Real überlegen sein würde. Nur nicht den Königlichen selbst…

Was auch diesmal nur mit Ach und Krach gelang, viele Fehlpässe im defensiven Mittelfeld hätten zu guten Konterchancen für City führen können. Allein, die Engländer waren selbst viel zu ängstlich, um nach vorne zu spielen. Mit anderen Worten: City selbst war mit dem 0-0 schon gleich zu Beginn des Spiels zufrieden. Offenbar war allen Beteiligten klar, dass Real überlegen sein würde. Nur nicht den Königlichen selbst.

Im Klartext: Oberschenkel gezerrt, muskuläre Probleme heißt das jetzt auf Neudeutsch

Die waren nämlich geschockt von ihrer eigenen Aufstellung. Cristiano Ronaldo war nämlich nicht mit dabei. Zwar hatte Trainer Zinedine Zidane noch vor dem Spiel erklärt, dass CR7 topfit sei. Aber dann hieß es, dass er im Training einen Rückfall erlitten habe. Im Klartext: Oberschenkel gezerrt, muskuläre Verletzung heißt das jetzt auf Neudeutsch. Sogar das Rückspiel ist in Gefahr. Nicht auszudenken, dass Real am Ende nicht ins Finale einzöge, weil Ronaldo fehlt.

Gareth Bale? Bleibt weiter bei null Toren in dieser Saison in der Champions League…

Denn Fakt ist: Die Verletzung stammt aus dem mit 3-0 locker gewonnen Spiel gegen Villarreal in der Liga. Ronaldo, immer auf der Suche nach immer noch mehr Tore, versuchte auf der Jagd nach seiner gefühlt hundertsten individuellen Trophäe des besten Torjägers in der Schlussminute einen Fallrückzieher. Unnötig, klar. Aber typisch für diesen ewig hungrigen Goalgetter. Der Lohn: verletzt, Saisonfinale in Gefahr. Nicht nur für ihn. Auch für Real Madrid.

Denn wer soll jetzt in Abwesenheit des Stars die Tore machen? Karim Benzema musste selbst in der Pause raus, er war sichtlich angeschlagen. Und Lucas Vazquez sowie Jesé mühten sich zwar nach Kräften. Aber die allein reichen eben dann doch nicht aus, um einen Ronaldo zu ersetzen. Gareth Bale? Bleibt weiter bei null Toren in dieser Saison in der Champions League, was eine deutliche Sprache spricht. Die beste Chance des Spiels hatte Pepe, der ein kolossales Spiel ablieferte und mit Abstand der beste Akteur auf dem Rasen war, im entscheidenden Moment aber Citys Joe Hart anschoss. Pech. Und die Hoffnung für City, mit einem Lucky Strike im Rückspiel ein Tor zu schießen und vielleicht ins Finale von Mailand zu kommen. Es wäre ein Witz. Real Madrid hat es in der Hand. Ein einfacher Sieg genügt. Egal wie. Zur Not auch ohne Cristiano Ronaldo.

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