Real Madrid: CR7 muss gehen, Gareth Bale wird Nummer eins! “Manchester United, schon im Sommer”

Demnach ist Real Madrids Präsident Florentino Perez gerade dabei, den Kader für die kommenden Saison zu gestalten. Und, so die SPORT, er tut dies mit dem Blick von Dagobert Duck. Mit Geldaugen also. Sentimentalitäten jedenfalls dürfe man dabei nicht erwarten.

Dabei sei ihm aufgefallen, dass die Rendite von Cristiano Ronaldo nachlässt. Im Verhältnis zu seinem exorbitanten Gehalt von rund 40 Millionen Euro brutto seien in den kommenden Jahren jedenfalls deutlich weniger Tore vom Portugiesen zu erwarten als in den vergangenen fünf Jahren im Bernabeu-Stadion – dabei hatte CR7 jeweils mehr als 30 Tore pro Saison erzielt. Wie auch aktuell wieder.

CR7 ist schon 30 Jahre alt

Nicht zuletzt deshalb zögere Perez, weil CR7 bereits 30 Jahre alt ist – zuletzt feierte er seinen Geburtstag so prominent, dass es niemand übersehen konnte. Die Überlegung von Perez jedenfalls, so die Zeitung: Cristiano wird in den kommenden Jahren deutlich weniger zum Erfolg Reals beitragen können, als er das in der Vergangenheit getan hat.

Zudem sei der Weltfußballer immer anfälliger für Verletzungen. Vor allem im Knie. Einige der Blessuren seien bereits chronisch. Oder hart am Rande. Deshalb sei es immer wahrscheinlicher, dass Ronaldo in Zukunft mit Schmerzen spielen müsse. Wie lange das gut geht?

Derzeit allerdings könne man Cristiano, dessen Vertrag bis 2018 läuft, noch gut und gewinnbringend abgeben. Wie die SPORT berichtet, sei die Frage bei Perez nur noch, ob er Cristiano schon in diesem Sommer los werden möchte, oder erst im kommenden Jahr. Clubs, die ihn haben wollen, gibt es wohl wie Sand am Meer. Clubs, die ihn bezahlen können, deutlich weniger. Aber es wäre wenig wahrscheinlich, dass ihm sein alter Verein Manchester United die Tür vor der Nase zuschlagen würde. Auch Paris Saint Germain wäre wahrscheinlich eine gute Adresse. Oder Manchester City?

Bale der neue Galaktische

Ein Ersatz für Ronaldo ist angeblich auch schon gefunden: Gareth Bale. Angeblich verträgt sich der Waliser nicht besonders gut mit Ronaldo, so die SPORT. Vor wenigen Monaten habe er sogar Perez darum gebeten, Real verlassen zu dürfen. Perez sei allerdings deutlich geworden: Bale steht nicht zum Verkauf, ist dazu auserkoren, der neue Super-Galaktische in Madrid zu werden. Dazu allerdings muss Ronaldo wohl weichen. Denn der Portugiese hat in der Tat einige Male auf dem Platz klar gemacht, was er von Bale erwartet: Abspiele, keine Alleingänge. Das Publikum folgt ihm bei dieser Lesart des Spiels – und ist mehr als bereit, Bale auszupfeifen, sobald der nach dem Geschmack Ronaldos und des Publikums zu eigensinnig spielt und Chancen vergibt.

Trainer Ancelotti verteidigte bislang immer: Gareth Bale. Der sei keinesfalls zu eigensinnig, sondern wolle eben auch Tore schießen. Für das Team. Nicht nur für sich.

Fakt ist: Mit erst 25 Jahren ist Bale fünf Jahre jünger als Cristiano Ronaldo. Die Zukunft gehört also ihm. Ob er als Nachfolger von Cristiano in dessen Fußstapfen treten kann, muss aber erst die Zukunft zeigen. Vielleicht beginnt sie schon früher, als man bislang dachte. Wenn die SPORT recht hat …