Real Madrid: Bale zu Manchester United! “65 Millionen Euro plus David De Gea”

Wie die Zeitung “Daily Mirror” berichtet, kontert United dabei allerdings nur die Bemühungen der Königlichen um Torwart David de Gea. Der Nationalkeeper ist mittelfristig als Ersatz für den alternden Iker Casillas vorgesehen. Angeblich.

Tatsächlich wollen die Reds laut Mirror De Gea ziehen lassen – zumal sie mit Victor Valdes fürs erste keinen schlechten Ersatz an Land gezogen haben. Aber für ihren Torwart verlangt United noch etwas anderes: Gareth Bale.

Luis Suarez nach England?

Der Waliser, der auch am Wochenende beim 3-0 Reals gegen Getafe zusammen mit CR7 wieder traf, soll demnach im Tausch mit De Gea kommen. Zusätzlich würde Real Madrid noch schlappe 65 Millionen Euro kassieren. Sagt der Daily Mirror. Fast täglich werden derzeit Gerüchte über neue Stars in der englischen Presse lanciert. Zuletzt waren Barcas Luis Suarez Kontakte zu Liverpool nachgesagt worden, von wo er erst im Sommer nach Katalonien gewechselt war.

Real Madrid hatte im Sommer 2014 angeblich 101 Millionen Euro an Tottenham für Bale überwiesen, offiziell waren es gleichwohl “nur” 91 Millionen Euro. Eine Kosmetik, sagen Spötter, um Cristiano Ronaldo nicht von seinem Thron als teuerster Spieler aller Zeiten zu stoßen. Denn für CR7 hatte Real Madrid 2009 offiziell 96 Millionen Euro überwiesen. Bis heute war noch kein Spieler teurer. Offiziell. Und mit Erlaubnis von Neymar, der laut Insidern den FC Barcelona inklusive versteckten Gehaltszahlungen und Steuernachzahlungen nicht viel weniger als 150 Millionen Euro gekostet haben wird.

Bartomeu schießt scharf

Probleme, die der FC Barcelona in dieser Saison nicht hat. Denn die Katalanen wurden von der FIFA wegen illegaler Spielerverträge mit Minderjährigen für 2015 von allen Transfergeschäften ausgeschlossen.

Präsident Josep Bartomeu hatte zuletzt schwere Geschütze aufgefahren. Und erklärte: “Mit den aktuellen Gesetzen der FIFA wäre Leo Messi nicht der, der er heute ist.”

Barca verteidigt also weiter mit Zähnen und Klauen seine Kaderschmiede La Masia, für die der Club in den vergangenen Jahren allerdings unstatthaft Minderjährige verpflichtet hatte. An den Statuten der FIFA vorbei, die man bei Barca lieber ignorierte. Zuletzt hatte FIFA-Boss Sepp Blatter erklärt: “Die Statuten gelten für alle, Barca sollte das Urteil mit Respekt akzeptieren.”

Kein Barca-Offizieller in Zürich

Die Katalanen sind aber lieber beleidigt, zur FIFA-Gala nach Zürich entsandte Barca keine offizielle Delegation, nur die Spieler, die eine Preis erhielten, ließen sich dort blicken.

Jetzt schoss Bartomeu zurück: “Die FIFA wird nervös, allerdings nicht, weil ich nicht nach Zürich gereist bin, sondern weil sich die spanische Liga eingeschaltet hat. Blatter will sich erneut mit Barca treffen. Er soll ruhig Lösungen für das Problem suchen, das er selbst geschaffen hat. Der Ball liegt jetzt bei Blatter, und er weiß, was er zu tun hat, um die Situation zu lösen. Er muss unsere Strafe reduzieren. Wenn er das nicht tut, kein Problem, dann fügen wir uns eben.” Das sagte Bartomeu in der Sendung ‘El club de la mitjanit’ im Hörfunksender Catalunya Radio. Kein Geheimnis ist, dass Barca schon lange von einem guten Innenverteidiger wie Mats Hummels träumt. Kommt der Star von Borussia Dortmund am Ende doch?