Razzia gegen Al Kaida: Zwölf Marokkaner und Algerier verhaftet

Die aus Nordafrika stammenden Festgenommenen waren nach Angaben des spanischen Innenministeriums vom Donnerstag Teil einer "islamistischen Terrorzelle", die das Netzwerk El Kaida unterstützte.

Acht der Verdächtigen stammen demnach aus Marokko und wurden bei nächtlichen Razzien nahe der spanischen Hauptstadt im Nordosten des Landes sowie im südlich gelegenen Andalusien gestellt.

Sie sollen laut Ministerium fünf Verdächtigen zur Flucht verholfen haben, die in die Bombenanschläge verwickelt sein sollen.

Bei vier weiteren Verdächtigen aus Marokko und Algerien, die bereits wegen anderer Vergehen in Haft sitzen, vermuten die Ermittler ebenfalls eine Verwicklung in die Terroranschläge. Bei den Attentaten auf Züge in Madrid starben vor vier Jahren 191 Menschen.

Im vergangenen Jahr wurden 21 Angeklagte wegen der Anschläge zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Vier von ihnen wurden in Berufungsverfahren nachträglich wieder freigesprochen. (AFP)

(Foto: maidaecheverra /flickr)

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