„Wir sind eine Mannschaft. Wenn der Kapitän das Gefühl hat, dass ein Teamkollege besser vorbereitet ist als ich, würde ich nicht spielen“, sagte der Weltranglisten-Zweite, stellte aber klar, er sei trotz des mehr als vierstündigen US Open-Endspiels am Montagabend in New York „körperlich nicht ausgelaugt“.

Nach seiner Niederlage gegen den Serben Novak Djokovic war Nadal am Dienstag per Privatjet nach Spanien zurückgeflogen. Das iberische Quartett Nadal, David Ferrer, Fernando Verdasco und Feliciano Lopez will seinen Heimvorteil nutzen und in Cordoba das Finale gegen Titelverteidiger Serbien oder Argentinien erreichen.

Neben der Erholung von langem Flug und Zeitunterschied von sechs Stunden steht für Nadal auch noch die Umgewöhnung vom Hartplatzbelag in New York auf die Sandplätze in Cordoba an. „Ich spiele jetzt schon seit drei Wochen auf dem höchsten Level und jetzt kommt auch noch die Umstellung auf einen anderen Belag dazu, das muss man alles berücksichtigen. Zum Glück bin ich nicht erschöpft“, sagte Nadal.

Spaniens Teamchef Albert Costa hat noch nicht festgelegt, wer die ersten beiden Einzel am Freitag spielt.