In Barcelona ist dicke Luft. Erst die Affäre Ronaldino – und jetzt auch noch ein 0-0 gegen Getafe. Es ist wie verhext: Barça kommt nicht vom Fleck

Die Katalanen spielten besser als in den Wochen zuvor, trafen dreimal den Pfosten und hatten eine Reiher weiterer großer Torchancen.

Aber am Ende hieß es gegen Getafe, das nach dem Spiel in München sichtlich müde, aber dennoch immer gefährlich war, nur 0-0.

Das Publikum im Camp Nou verabschiedete seine "Helden" und ihren Präsidenten Joan Laporta mit weißen Tüchern, die erste "Pañolada" seit Jahren. In Spanien ist das die größtmögliche Demütigung bei öffentlichen Veranstaltungen. Viele Zuschauer forderten in Sprechchören Laportas Rücktritt. Der zeigte sich sanftmütig: "Ich verstehe die Leute."

Trainer Rijkaard bat nach dem Spiel um "Einheit", die Spieler bräuchten jede Unterstützung, der Ball habe eben nicht ins Tor gewollt, was solle man da machen …

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"Maschinen Stopp" für das gelbe U-Boot aus Villareal

Aber auch für das "gelbe U-Boot" aus Villareal hieß es beim FC Sevilla "Maschinen Stopp!" Nach etlichen siegreichen Spielen machten Luis Fabiano und Kanouté dem Siegeszug ein Ende. Barça und Villareal bleiben damit beide sieben Punkte hinter dem Spitzenreiter der Primera División, Real Madrid.

Sport: Schiri-Terror verhilft Real Madrid zu einem Punkt gegen Mallorca

Bereits am Samstag spielte Real Madrid in Mallorca 1-1. Der Punkt Reals kam dabei, so die Zeitung "Sport", durch einen "terroristischen Akt des Schiedsrichters" Daidén Ibáñez zustande, der zwei Elfmeter für Mallorca und einen klaren Handelfmeter nicht gepfiffen habe. Dem kann man bei objektiver Betrachtung der Sachlage sogar zustimmen. Kommentar "Sport": "Ein Schiedsrichter muss diese Dinge sehen. Sieht er sie nicht, soll er das Pfeifen aufgeben."

Timo Hildebrand nur noch sechs Punkte von Abstiegsplatz entfernt

Timo Hildebrand hat mit seinem FC Valencia erneut verloren, diesmal 0-1 in Murcia. Dabei hatten Morientes und Zigic große Chancen in der zweiten Halbzeit, aber die Mannschaft zollte ihrer desaströsen ersten Halbzeit Tribut, in der sie so gut wie gar nicht stattfand. Valencia steht nun mit 39 Punkten auf Platz 14 der Tabelle, sechs Punkte vor einem Abstiegsplatz.

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(Foto: Marca)