Prinzessin Sofia eingeschult: Mama Letizia muss trösten

Allen Schulabbrecherquoten und einer massiven Jugendarbeitslosigkeit zum Trotz geht in Spanien das Einschulen von Kleinkindern munter weiter – sogar im königlichen Palast.

Denn auch kleine Prinzessinnen müssen büffeln – und in Spanien sogar, wenn sie noch richtig klein sind: Infantin Sofía, drei Jahre jung und jüngste Tochter von Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia, ist diese Woche in Madrid eingeschult worden.

Am Mittwoch bekamen die Spanier sie erstmals in der obligatorischen Uniform zu sehen: grauer Rock, weißes Polohemd und blauer Pullover.

"Ich passe auf sie auf", sagte ihre große Schwester Leonor (4) in die Kameras, als sie mit ihr und ihren Eltern in der Schule ankam – es ist die selbe, die auch Thronfolger Felipe einst besuchte.

Sofía zeigte sich dagegen schüchtern und sagte nichts. Das mag auch daran gelegen haben, dass die Kleine stürzte und von Mama Letizia getröstet werden musste.

Diese feierte am Mittwoch ihren 38. Geburtstag. Wie in Spanien üblich, wird Sofía zunächst die Vorschule besuchen, aber auch dort geht der Unterricht schon von 9.30 bis 17.30 Uhr, inklusive des gemeinsamen Mittagessens im Speisesaal.

Deutsche Eltern, die auf solche Schulzeiten neidisch sein sollten, und Schulpolitier, die auf dumme Gedanken kommen könnten, seien gewarnt: In Spanien beträgt die Schulabbrecherquote 40 Prozent – genau wie die Jugendarbeitslosigkeit.(SAZ, dpa; Foto: TVE)

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