Priester arbeitet als Callboy: Sex für 120 Euro pro Stunde

„Hetero, spanisch, Deinem Glück zu Diensten“, schrieb Samuel Martín, Pfarrer von zwei kleinen Pfarreien im Zentrum von Spanien, wie die Zeitung „El Mundo“ sowie die Nachrichtenagentur AFP berichten.

Der Pfarrer sagte, er sei „für alles offen“ außer für sadistische Sexspiele und werde seinen Partnerinnen oder auch Paaren „Freude wie nie“ bereiten. Für 15 Minuten Sex verlangte der 27-jährige Geistliche dem Bericht zufolge 50 Euro, für eine Stunde 120 Euro.

„El Mundo“ veröffentlichte ein Foto, das den bärtigen Priester in Unterhose und mit eingezogenem Bauch zeigt. Martíns Dienstherrin, die Erzdiözese von Toledo, erklärte, nach den „bedauernswerten Vorfällen“ sei er seines Amtes enthoben worden.

Der Ärger war umso größer, als Martín laut „El Mundo“ Geld aus dem Opferstock seiner Gemeinden genommen hatte, um seine Annoncen sowie Anrufe bei Sex-Hotlines zu finanzieren. Bis zu 17.000 Euro soll er dem Bericht zufolge dafür ausgegeben haben.

Nach Angaben der Bürgermeisterin von Martíns Heimatgemeinde, dem 1000-Seelen-Ort Noez, war es ein offenes Geheimnis, dass der Priester der Prostitution nachging. Darüber seien viele Gerüchte im Umlauf gewesen, sagte Yolanda Sánchez.

Foto: Pixelio