Pornowebsite rettet die spanischen “Kalender Girls”

Sieben Mütter aus dem spanischen Dorf Seradilla, die als "Kalender Girls" bekanntwurden können aufatmen: 

Die Pornowebsite www.fisgonclub.com hat sich am Mittwoch bereiterklärt, die noch 9000 Euro Schulden der Damen bei ihrer Druckerei zu begleichen. 

"Als wir von der Geschichte erfahren und gesehen haben, dass die Frauen Erotik auf so natürlichem Weg für ihre Ziele einsetzen, war uns klar, dass wir diesen mutigen Müttern helfen müssen", heißt es in einer Mitteilung auf dem Portal. 

Die Frauen aus dem westspanischen 400-Seelendorf hatten versucht, als Modelle eines Pinup-Kalenders Geld für ein Freizeitzentrum ihrer Kinder zu sammeln, waren jedoch auf ihren Kalendern sitzengeblieben.

"Wir sind Fisgonclub.com sehr dankbar, dass sie uns eine Chance geben, unsere Schulden zu begleichen und uns unserem Traum, dass unsere Kinder Sport treiben können, näherbringen", zitiert das Portal eine der Mütter. 

Die nach eigenen Angaben von Amateuren betriebene Live-Pornoseite teilte zudem mit, dass fünf der sieben Frauen im Laufe der Woche an einer Videokonferenz des Portals teilnehmen wollten, um den Rest ihrer Kalender zu verkaufen.

Die sieben Frauen hatten sich im vergangenen November gegenseitig halbnackt abgelichtet und einen Kalender daraus gebastelt. "Wir haben uns von einem Erotikkalender der Feuerwehr in Bilbao inspirieren lassen", sagte eine der Frauen über ihre Idee. 

Von den Kalendern orderten sie bei einer Druckerei 7000 Exemplare. Doch der erhoffte Erfolg war ausgeblieben, weil die Kunden aufgrund von Lieferschwierigkeiten von ihren Bestellungen zurücktraten. Die Frauen konnten nur 1500 Exemplare zum Preis von fünf Euro verkaufen und blieben auf den Kosten der Druckerei sitzen.