Pep Guardiola: Thiago oder nichts? Nichts! “Verletzt, überragend, verletzt”

André ter Stegen (Borussia Mönchengladbach): Tränenreicher Abschied nach 18 Jahren. Sein Ziel verrät er nicht. Wer beim FC Barcelona kommende Saison im Tor steht, ist dennoch kein Geheimnis.

Philipp Lahm (FC Bayern): Prototyp des polyvalenten Spielers, wie ihn Pep Guardiola liebt. Kann laut seinem Coach zehn Positionen spielen, gefällt in der Mittelfeldrolle auch Bundestrainer Joachim Löw.

Thiago (FC Bayern): Guardiola will nur seinen Wunschspieler «oder nichts» – und bekommt ihn. Zunächst verletzt, dann überragend, zum Ende wieder verletzt.

Kevin-Prince Boateng (FC Schalke 04): Für Dortmunds Coach Jürgen Klopp «war er ein guter Typ». Bis er zu Schalke wechselte. Auf dem Platz seltener Genie, aber Stabilisator.

Rafael van der Vaart (Hamburger SV): Spitzenplatz in den bunten Blättern. Neue Liebe mit (Ex-)Freundin von Ehefrau, die später auch offiziell zur Ex-Frau wird. Sportlich weiter absteigend.

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): Sorgt mit extravagantem Chic für Aufsehen: weißer Ferrari, Batman-Logo im Haar, Rückentattoo. Auf dem Platz aber häufig mal zu schnell für den Ball.

André Hahn (FC Augsburg): Sinnbild für den Überraschungsclub. Führt Augsburg bis in die Reichweite des Europapokals, sich in den Kreis der Nationalelf – und kommende Saison zu Mönchengladbach.

Robert Lewandowski (Borussia Dortmund): Das Ende des Transfer- Marathons zu Bayern hält Fußball-Deutschland in Atem: Medizin-Check, Abgang durch Hinterausgang, Unterschrift. Mit 18 Ligatoren top.

Shinji Okazaki (FSV Mainz 05): Auch mit 1,74 Meter ein großer Stürmer. Löst mit 14 Saisontoren Shinji Kagawa als treffsichersten Japaner der Liga-Historie ab. In drei VfB-Jahren zuvor zehnmal erfolgreich.

Stefan Kießling (Bayer Leverkusen): Sein Phantom-Tor bringt nicht nur Schiedsrichter Felix Brych Ärger ein. Nimmt Facebook-Seite nach Anfeindungen zeitweise vom Netz. Beendet Thema WM selbst genervt.

Gertjan Verbeek (1. FC Nürnberg): Wildes Aussehen, autoritärer Ton. Seine Privatfehde mit Freiburgs Christian Streich sorgt auch noch für Aufregung, als er schon längst nicht mehr Coach der Franken ist.