Vor den Wahlen am 24. September, bei denen die Clubmitglieder des FC Barcelona über den umstrittenen Werbe-Deal mit Katar abstimmen sollen, erklärte Guardiola: „Katar ist das freieste islamische Land überhaupt. Sie wollen sich wirklich dem Westen öffnen.“

Den verheerenden Bericht von Amnesty International über Katar hat er dabei wohl überlesen. Und hat Guardiola je die Türkei besucht?

Zur Krönung erklärte Guardiola: „Wenn in Katar etwas nicht in Ordnung wäre, würde die FIFA wohl kaum die WM dorthin vergeben haben.“ Wobei es die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass bei der Vergabe Bestechung im Spiel gewesen ist.

Tatsache ist wohl: Guardiolas Gehalt hängt auch an den Werbe-Millionen aus Katar. Zuletzt hatte Barca-Boss Sandro Rosell erklärt: „Ohne das Geld aus Katar könnten wir den besten Trainer der Welt und die besten Spieler der Welt nicht mehr bezahlen.“