Penélope Cruz und Bardem: Erster Liebes-Auftritt in Spanien

Spaniens Traumpaar saß bei der Zeremonie am Abend des Valentinstag in Madrid nebeneinander in der ersten Reihe. Die "Pe" und Bardem waren die großen Stars der Gala, auch wenn sie keine Preise erhielten.

Penelope Cruz war für ihre Rolle im Liebesdrama "Zerrissene Umarmungen" von Pedro Almodóvar für die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin nominiert worden, ging aber leer aus.

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Bardem war für keinen der Preise als Kandidat vorgesehen gewesen. Er überreichte aber seinem Kollegen Luis Tosar den Goya-Preis für die beste männliche Hauptrolle in dem Film "Celda 211" (Zelle 211).

Das Gefängnisdrama um den Aufstand in einer Haftanstalt war der große Gewinner der 24. Verleihung der wichtigsten spanischen Filmpreise. Der Streifen von Daniel Monzón erhielt insgesamt acht Goya-Preise, unter anderem für den besten Film und die beste Regie. Das mit einem geringen Budget produzierte Werk war 2009 die große Entdeckung der spanischen Filmszene.

Der epische Historienfilm "Agora" von Alejandro Amenábar, eine der teuersten Produktionen der spanischen Kinogeschichte, erhielt dagegen nur sieben Goya-Preise, überwiegend für technische Sparten wie die besten Spezialeffekte, die beste Fotografie und die beste künstlerische Leitung.

Für die größte Überraschung der Zeremonie in der Nacht zum Montag sorgte Pedro Almodóvar, der zum Abschluss der Show die Bühne betrat und den Preis für den besten Film überreichte.

Der Star-Regisseur hatte die Gala seit Jahren gemieden, weil er mit der spanischen Filmakademie auf Kriegsfuß gestanden und sich von deren Mitgliedern schlecht behandelt gefühlt hatte. (SAZ, dpa)

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Fotos: Yahoo Movies, Mundodescargas