Pamplona: Freunde des blutrünstigen Spektakels enttäuscht

Statt vieler Verletzter wie in den Vorjahren gab es am Dienstag ein "Encerrado" wie aus dem Lehrbuch.

Die spanische Zeitung El Mundo zieht Bilanz: "Viele, die auf die traditionelle Blutspur durch Pamplona warteten, wurden enttäuscht. Aber genauso viele Liebhaber eines sauberen Rennens wurden belohnt."

Zwar rutschten einige Läufer auf der Flucht vor den Kampfstieren auf dem Pflaster der Stadt aus, verletzt wurde aber niemand.

Am Montag gab es mit Stieren aus dem Stall Conde de la Corte rund ein Dutzend Verletzte, manche deutsche Zeitungen sprachen von knapp hundert Lädierten.

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Das Stiertreiben in Pamplona geht auf einen alten Brauch zurück: Im Mittelalter wurden die Rinder von den Weiden auf den Markt oder in den Schlachthof getrieben. Hirten mit langen Ruten sorgen noch heute für eine gewisse Ordnung auf der Strecke.

Der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway, der die Fiesta von San Fermín bekannt machte und mit einer Büste vor der Stierkampfarena geehrt wird, soll selbst nie mitgelaufen sein – er sei meistens zu betrunken gewesen, behaupten böse Zungen.

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Foto: www.jose-tomasdemadrid.com/