Pamplona: Franzose von Stier überrannt, schwer verletzt

In nur zwei Minuten und knapp 20 Sekunden erreichten die Tiere die Arena.

Das ist eine der Rekordzeiten in der Geschichte der Stierkampfrennen der Stadt. Das schnellste Rennen dauerte gerade einmal zwei Minuten und zwei Sekunden.

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Fünf Verletzte gab es an Tag drei, niemand wurde durch einen Hornstoß verletzt. 

Ein 58 Jahre alter Franzose erlitt eine schwere Kopfverletzung, als er auf dem Stück vor dem Rathaus hinfiel und von einem Stier überrant wurde. 

Ein 43-Jähriger aus Jaen verletzte sich am Rücken. Drei weitere Spanier zwischen 25 und 47 Jahren erlitten leichtere Verletzungen. 

Alle Männer wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

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Acht Tage lang dauert die Fiesta zu Ehren des Patrons San Fermín. Die Stierrennen und der schier endlose Alkoholkonsum der Teilnehmer haben das Fest in der ganzen Welt bekannt gemacht.

Ernest Hemingway gefiel das bunte Treiben so gut, dass er 1924 sein berühmtes Buch „Fiesta“ dazu schrieb.

Menschen aus aller Welt feiern die San Fermínes und rennen ab acht Uhr morgens mit sechs ausgewachsenen Stieren durch die Altstadt. Die Strecke ist immerhin 800 Meter lang. Kein Zuckerschlecken, vor allem, wenn man entweder frisch mit Bier abgefüllt ist, oder noch an den Nachwirkungen des Vortages zu knacken hat.

Kein Wunder, dass in jedem Jahr zahlreiche Verletzte zu beklagen sind, die meisten davon Ausländer. 

Sie stürzen in den engen Gassen auf das rutschige Kopfsteinpflaster und werden von anderen Teilnehmern oder gar den Stieren überrannt. Seit 1924 kamen bei den Stierrennen 13 Menschen ums Leben. Vorher hatte man noch keine Statistik geführt.

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