Pamplona feiert San Fermín: Vier Läufer mit Gehirnerschütterung

"Viva San Fermín! Gora San Fermín! Ein schönes Fest Euch allen!“ riefen tausende in weiß und rot gekleidete Menschen in der Altstadt von Pamplona.

Acht Tage lang dauert die Fiesta zu Ehren des Patrons San Fermín. Die Stierrennen und der schier endlose Alkoholkonsum der Teilnehmer haben das Fest in der ganzen Welt bekannt gemacht.

Ernest Hemingway gefiel das bunte Treiben so gut, dass er 1924 sein berühmtes Buch „Fiesta“ dazu schrieb.

Zwar ist in diesem Jahr die Wirtschaftskrise zu spüren und die Stadtverwaltung hat die Ausgaben um zehn Prozent senken müssen, aber dennoch wird mit Einnahmen bis zu 70 Millionen Euro gerechnet. Die Hotels sind, wie in jedem Jahr, nahezu ausgebucht. 

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Menschen aus aller Welt feiern die San Fermínes und rennen ab acht Uhr morgens mit sechs ausgewachsenen Stieren durch die Altstadt. Die Strecke ist immerhin 800 Meter lang. Kein Zuckerschlecken, vor allem, wenn man entweder frisch mit Bier abgefüllt ist, oder noch an den Nachwirkungen des Vortages zu knacken hat.

Kein Wunder, dass in jedem Jahr zahlreiche Verletzte zu beklagen sind, die meisten davon Ausländer. 

Sie stürzen in den engen Gassen auf das rutschige Kopfsteinpflaster und werden von anderen Teilnehmern oder gar den Stieren überrannt. Seit 1924 kamen bei den Stierrennen 13 Menschen ums Leben. Vorher hatte man noch keine Statistik geführt.

Beim ersten Stierrennen am Dienstag wurden vier Menschen leicht verletzt. Sie trugen Gehirnerschütterungen und Kopfverletzungen davon. Hornstöße gab es keine.

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