Päderast fliegt auf: Zehn Jahre Missbrauch im Sportclub

Der jüngste Fall spielte sich in der Ortschaft Paterna bei Valencia ab.

Am Montag wurde dort der 61 Jahre alte Leiter eines privaten Sportcenters verhaftet, der in diesen Tagen vor dem Richter seine Aussage macht. 

Er soll in zehn Jahren mindestens 35 Minderjährige zwischen zehn und 15 Jahren in seinem eigenen Club missbraucht haben. 

Aus Angst vor Gerede wurde jahrelang geschwiegen

Es handelt sich um ein exklusives Freizeitzentrum in einer Nobelgegend bei Valencia, dessen Mitglieder nicht selten hohe Posten in Politik und Wirtschaft bekleiden. 

Das ist offenbar mit einer der Gründe, warum der Skandal nicht schon vorher aufgeflogen ist. Niemand wollte reden, die Angelegenheit war “peinlich”. 

Als schlieβlich die erste Mutter den Schritt wagte und Anzeige erstattete, wurde der betroffene kleine Junge zunächst von seinen Spielkameraden verspottet. Der Zehnjährige hatte sich eines Tages vehement geweigert, in den Sportclub zu gehen. Irgendwann sprach er über seine Beweggründe. Der Leiter hatte ihn sexuell missbraucht. Mittlerweile liegen bereits 35 Anzeigen vor. Es könnten noch mehr werden. 

Die Eltern fingen an, ihre Kinder nach dem Leiter des Clubs zu befragen. Dieser hatte offenbar zahlreiche Minderjährige berührt, teilweise einzeln, teilweise in Gruppen. Die Übergriffe kamen regelmäβig vor. Aus Angst vor “Gerede” schwiegen die Betroffenen jedoch jahrelang. 

In einigen Fällen meldeten die Eltern ihre Kinder vom Sport ab und gingen in andere Sportclubs. Das führte dazu, dass der vermeindliche Kinderschänder über mindestens zehn Jahre hinweg freie Bahn hatte. Die Leute schwiegen, er hatte nichts zu befürchten. 

Während einer Durchsuchung fanden die Beamten jetzt Pornozeitungen und Videos, die der 61-Jährige offenbar dazu benutzt hatte, die Minderjährigen zu ähnlichen Handlungen zu animieren, wie einige seiner Opfer berichteten.

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Der Täter weist alle Schuld von sich

Derweil verneint der Leiter des Sportcenters vehement, in diesen Fall verwickelt zu sein. Seit 25 Jahren arbeitet er in dem Club und unterhält hervorragende Beziehungen zu den Eltern der Kinder. Er redet von “Verleumdung” und vom “Racheakt einer Einzelperson, die alles ins Rollen gebracht hat”. 

Am Mittwoch haben zwischen zehn und zwölf Kinder im Altern zwischen elf und 13 Jahren ihre Aussagen gemacht. Die meisten von ihnen erkannten in dem Leiter den Mann wieder, der sie sexuell missbraucht hatte. 

In einigen Fällen lag die Tat bereits Jahre zurück, als sie vier oder fünf Jahre alt waren. Ein weiteres Kind war lediglich Zeuge der Übergriffe. Ein anderer Junge verneinte den Missbrauch. 

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