Original oder Fälschung? Das Tagebuch der Kate McCann

Die Medien streiten sich: Ist es eine Fälschung? 

Warum taucht das Tagebuch ausgerechnet in diesen Tagen auf, pünktlich zum Erscheinungstermin von Amarals Buch “Maddie. Die Wahrheit der Lüge”? 

Vielleicht soll es ja nur das Image der McCanns wieder aufpolieren? 

Auf geradezu mysteriöse Weise sollen die Aufzeichnungen einem portugiesischen Reporter in die Hände gefallen sein, der sie der britischen Zeitung “News of the World” zugespielt haben will. 

NEWS: Amaral präsentiert "Maddie. Die Wahrheit der Lüge" 

Angeblich stehe er auf der Seite der Eltern und wolle ihnen helfen, der “Schmierkampagne” gegen sie ein Ende zu bereiten. Wieviel Glauben man den jetzt veröffentlichten Auszügen aus dem angeblichen Tagebuch schenken darf, bleibt dahingestellt. 

Kate habe in ihrem Tagebuch die Gefühle und Ängste unmittelbar nach Maddies Verschwinden notiert. Die Aufzeichnungen beginnen allerdings fünf Tage vorher, am 28. April 2007.

In den Tagen vor dem Verlust ihrer kleinen Tochter, scheint Kate McCann einen vermeindlich lustigen, unbeschwerten Urlaub zu beschreiben. 

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Offenbar schien sie sich nicht nur am Ende des Tages Notizen zu machen, sondern auch, bevor sie mit ihren Freunden im Restaurant feierte. 

So schrieb sie am Tag des Verschwindens von Maddie: “Milch und Kekse für die Kinder. Gutenachtküsse für Madelein. Tür so weit zugezogen wie möglich, ohne sie zu schließen. Ruhe. Habe Haare getrocknet, Make-up aufgelegt, ein Glas Wein. Dann Restaurant…“

Die britischen Medien sind derweil der Auffassung, dass das besagte Tagebuch den endgültigen Beweis liefert, Kate und Gerry McCann hätten nichts mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun. 

"Ich fühle, dass das falsch ist…"

Erneut werden in diesen Tagen Vorwürfe gegen die portugiesischen Ermittler laut, die sich angeblich “Schlampereien” geleistet haben sollen. Tatsache ist, dass Maddie auch anderthalb Jahre nach ihrem Verschwinden weder tot noch lebendig gefunden wurde. 

So bleibt im Moment nichts weiter als das Tagebuch: “Es war ein schöner Abend, ich habe mich lange nicht mehr so entspannt gefühlt.“ Und dann: “Ich fühle, dass das falsch ist…“

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