Somit geht das Kopf-an-Kopf Rennen um die Präsidentschaftskanditatur zwischen Obama und Clinton ungebremst weiter. Beide liegen praktisch gleichauf. Nach dem knappen Ergebnis des “Super-Tuesday“ in der vergangenen Woche ist jeder Sieg ein Schritt nach vorn.

Bei den Republikanern heisst der Spitzenkandidat nach wie vor John McCain, der vor allem davon profitieren konnte, dass viele seiner innerparteilichen Kollegen einen Rückzieher gemacht haben. In Kansas verlor McCain jetzt allerdings gegen seinen Rivalen Mike Huckabee. 

Hillary geht das Geld aus

Erst letzte Woche ist bekannt geworden, dass Hillary Clinton langsam aber sicher in Finanznot geraten würde, weil sie der Wahlkampf praktisch “auffriβt”. So habe sie angeblich fünf Millionen Dollar aus ihrem Privatvermögen entnommen, um ihr “bescheidenes” Budget von 13,5 Millionen Dollar etwas aufzustocken. Barack Obama hat in der Tat gut lachen: Seine Spendengelder belaufen sich auf satte 32 Millionen Euro. Und auch seine Fans und Unterstützer sind nicht selten prominent.

Scarlett Johansson engagiert sich für Obama

Erst kürzlich vertraute Superweib Scarlett Johansson der Presse an, “ihr Herz schlage nur für Obama”. Damit bezog sie sich freilich auf seinen Kampf um den Präsidentschaftskandidaten. Privat ist sie mit Schauspielkollegen Ryan Reynolds liiert, der jetzt angeblich um ihre Hand angehalten haben soll. Mit Obama verbinde sie allerdings sehr viel, bemerkte der Hollywoodstar scherzhaft, “sozusagen al wären wir zur Zeit verlobt”. Während Obamas Kampf um die Vorwahl in Iowa hatte sich Scarlett mit Leib und Seele für ihren Lieblingspolitiker eingesetzt. 

Superstar in Youtube: „Obama Girl“

Ähnlich geht es Youtube-Superstar “Obama Girl”, die es mit ihrem Video “I got a Crush … On Obama” im vergangenen Jahr in die Top 3 der meistgeclickten Youtube-Videos 2007 geschafft hatte.

Dazu sollte man wissen, dass dieses Video ursprünglich als Marketinggag gedacht war. Ben Relles, Gründer der Internetseite Barely Political, drehte den Clip im Mai mit Model und Jungschauspielerin Lee Ettinger und stellte es “einfach so” in die Videoplattform Youtube. Mittlerweile verzeichnet das Video über 5,3 Millionen Clicks und Lee Ettinger ist bereits in unzählige US-Fernsehshows eingeladen worden. 

Eine unfreiwillige Werbecampagne für Obama

Barack Obama derweil distanzierte sich umgehend von dem Clip, in dem die 24-Jährige, deren Stimme ihr die 21-jährige Sängerin Leah Kauffman geliehen hat, im sexy T-Shirt durch New York hüpft und mit ihrem „Liebeslied“ ihre eigene “Wahlcampagne” für Obama macht. Obamas Kinder seien entsetzt von dem Video gewesen, weil sie dachten, “Papa geht fremd”. Die Macher von Barely Political sollten sich überlegen, welchen Einfluss ihre Aktionen auf seine Familie und seine Kinder haben, so Obama. Geholfen hat es vielleicht trotzdem.