Obama-Spuk vorbei: Teurer Prunk in Marbella und Mallorca

Denn während in den USA jeder zehnte Mensch arbeitslos ist, gab Michelle Riesensummen für ihren Trip nach Marbella aus – im Gepäck hatte sie 71 Sicherheitsbeamte, die sogar den Strand für Michelle und ihre Tochter Sasha absperren mussten.

Auf Mallorca hatte sie im Marivent-Palast, dem Feriendomizil der königlichen Familie, mit König Juan Carlos (72) und Königin Sofía zu Mittag gegessen – dann ging es in der Air Force One wieder zurück nach Washington, wo Gatte Barack vor wenigen Tagen alleine seinen 49. Geburtstag feiern musste.

An dem knapp zweistündigen Essen nahm auch Prinzessin Letizia, die Frau von Kronprinz Felipe, teil. Der Thronfolger selbst repräsentierte Spanien in Bogotá bei der Amtseinführung des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos.

Zu einem kleinen Wirrwarr kam es bei der Aufnahme des offiziellen Erinnerungsfotos. Das Protokoll hatte – angeblich auf Bitten amerikanischer Stellen – vorgesehen, dass die Obama-Tochter nicht zusammen mit ihrer Mutter, dem Königspaar und Letizia für die Aufnahme posieren sollte.

Nach der Begrüßung der Obamas vor dem Palast führte daher ein Beamter die Neunjährige zur Seite. Michelle Obama erhob jedoch Einspruch, rief ihre Tochter herbei und sorgte dafür, dass das Mädchen ebenfalls auf das Bild kam.

Die Präsidentengattin hatte zuvor mit der Tochter und Freunden der Familie einen viertägigen Kurzurlaub in einem Luxushotel in der Nähe des südspanischen Nobelbadeorts Marbella verbracht. Von dort hatte sie die Alhambra in Granada und die andalusische Kleinstadt Ronda besucht. (SAZ, dpa; Foto: Wikipedia)

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