Hamburg/München (ots) –

In Deutschland erkrankt einer von acht biologischen Männern im Laufe seines Lebens an Prostatakrebs.[1,2] Das Tückische dabei: Prostatakrebs verursacht in frühen Stadien meist keine Beschwerden. Umso wichtiger ist es deshalb die jährliche Vorsorgeuntersuchung wahrzunehmen.[3] Die AstraZeneca GmbH und die MSD Sharp & Dohme GmbH haben sich diesem Thema verschrieben – denn die so (überlebens-)wichtigen Vorsorgeuntersuchungen sollten eigentlich längst zur Normalität gehören. Doch wo Fußball – egal ob Bundesliga, EM, WM oder im eigenen Sportverein – bei vielen Menschen ein zentrales Thema in der Freizeit ist, trifft dies für die eigene Gesundheitsfür- und vorsorge eher weniger zu. Die von AstraZeneca und MSD ins Leben gerufene Kampagne „Nichts verpassen“ verbindet beide Themen und schafft so Aufmerksamkeit für ein oft vernachlässigtes Thema: Prostatakrebsvorsorge. Das erklärte Ziel der Kampagne: Es soll weder ein Spiel oder Tor verpasst werden noch die Chance der Prostatakrebsfrüherkennung.

Regelmäßige Früherkennung bringt Spielvorteil

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste Krebstodesursache bei biologischen Männern in Deutschland.[2] Doch es gibt gute Nachrichten: Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser sind die Heilungschancen.[4] Und hier kommt die jährliche Vorsorgeuntersuchung ins Spiel. Einen Anspruch darauf haben alle Menschen mit einer Prostata ab einem Alter von 45 Jahren. Das bedeutet, die gesetzliche Krankenkasse übernimmt im Rahmen des gesetzlichen Früherkennungsprogrammes einmal im Jahr die Kosten der Tastuntersuchung der Prostata (digital-rektale Untersuchung). Zudem kann – je nach Erkrankungsrisiko – abgewogen werden, ob zusätzlich ein Bluttest auf das Prostata-spezifische Antigen (PSA) veranlasst wird. Weitergehende Informationen erhalten sowohl Personen mit erhöhtem Risiko als auch gesunde Ratsuchende bei ihren Ärzt:innen.[4,5]

Mit guter Vorbereitung zum Sieg

Die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Spiel ist eine gute Vorbereitung – so auch bei der Prostatakrebsvorsorge. Denn genau so wie Sie die Aufstellung des gegnerischen Teams vor einem Spiel kennen, sollten Sie auch über Ihre Risikofaktoren Bescheid wissen. Zu den bekannten Risikofaktoren gehört u. a. ein höheres Lebensalter.[6,7] Auch wenn meist Personen nach dem 65. Lebensjahr erkranken, kann Prostatakrebs aber auch schon früher auftreten.[2] Das Risiko ist vor allem dann erhöht, wenn jemand in der Blutsverwandtschaft diese Diagnose bereits erhalten hat. Es ist um das Doppelte erhöht, wenn der biologische Vater an Prostatakrebs erkrankt ist und um das Dreifache, wenn es den biologischen Bruder betrifft.[6] Zudem besteht ein erhöhtes Risiko an Prostatakrebs zu erkranken, wenn Krebsarten wie Brust-, Eierstock- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs in Ihrer Familie vorkommen.[8] Da Prostatakrebs in den früheren Stadien meist keine Symptome verursacht[3], ist es vor allem für Risikopersonen essenziell, möglichst frühzeitig und regelmäßig die Prostatakrebsvorsorgeuntersuchung wahrzunehmen. Nichtsdestotrotz sollten möglichst alle Menschen mit einer Prostata ab 45 Jahren zur Vorsorgeuntersuchung gehen – denn somit liegen Sie bestenfalls schon in der ersten Halbzeit in Führung.

Den Pass annehmen

Ein besonderes Anliegen von AstraZeneca und MSD im Rahmen der Kampagne „Nichts verpassen“ ist es, das Thema Vorsorge weiter zu normalisieren, Ängste zu nehmen und umfassend zu den Möglichkeiten der Prostatakrebsvorsorge zu informieren. Denn oft sind es unbegründete Ängste vor der Untersuchung, die viele Menschen davon abhalten, einen Termin beim Urologen/bei der Urologin zu vereinbaren. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft und dauert in der Regel nur wenige Minuten.[9] Überzeugen Sie sich selbst und gehen Sie zur Prostatakrebsvorsorgeuntersuchung, denn jetzt sind Sie am Ball.

Wertvolle Informationen im Rahmen der „Nichts verpassen“ Kampagne finden Sie auf der Webseite www.prostatenevermiss.com. Zusätzlich zu allen wissenswerten Themen rund um die Prostata(krebsvorsorge), besteht auch die Möglichkeit, sich Gesprächsleitfäden oder eine Symptomkarte herunterzuladen. Dabei wird etwa auf Kommunikationstaktiken mit Ihren Angehörigen eingegangen oder es werden hilfreiche Beispielfragen für Ihren ärztlichen Untersuchungstermin vorgeschlagen. Bleiben Sie also nicht auf der Ersatzbank sitzen, sondern werden Sie aktiv und informieren Sie sich noch heute über alles rund um (die) Prostatakrebs(vorsorge).

Über AstraZeneca

Die AstraZeneca GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca PLC. AstraZeneca (LSE/STO/Nasdaq: AZN) ist ein globales, wissenschaftsorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Bereichen Onkologie, seltene Krankheiten und Biopharmazeutika, einschließlich Herz-Kreislauf, Nieren und Stoffwechsel sowie Atemwege und Immunologie, konzentriert. AstraZeneca mit Sitz in Cambridge, Großbritannien, ist in über 100 Ländern tätig. Die innovativen Medikamente des Unternehmens werden von Millionen von Patient:innen weltweit eingesetzt. Weitere Informationen auf www.astrazeneca.de.

Über MSD

Bei MSD, in den USA und Kanada bekannt als Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA, eint uns ein Ziel: Wir nutzen führende wissenschaftliche Erkenntnisse, um auf der ganzen Welt Leben zu retten und mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Bereits seit über 130 Jahren stehen wir durch die Entwicklung wichtiger neuer Medikamente und Impfstoffe für Fortschritt. Unser Anspruch ist es, als forschendes biopharmazeutisches Unternehmen global führend zu sein – und wir entwickeln innovative Gesundheitslösungen und Wirkstoffe, die die Prävention und Behandlung von Krankheiten bei Menschen und Tieren weiter verbessern. Wir fördern Vielfalt und Inklusion in unseren Teams weltweit und handeln jeden Tag verantwortungsbewusst, um allen Menschen eine sichere, nachhaltige und gesunde Zukunft zu ermöglichen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.msd.de und folgen Sie uns auf Twitter (https://twitter.com/MSD_Deutschland), LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/msd-deutschland/) und YouTube (https://www.youtube.com/user/MsdDeutschland).

Über die strategische Zusammenarbeit von AstraZeneca und MSD

Im Juli 2017 gaben AstraZeneca und Merck & Co, Inc. (außerhalb der USA und Kanadas als MSD bekannt) in Kenilworth, NJ, USA, ihre globale strategische Zusammenarbeit in der Onkologie bekannt.

Referenzen

[1] Robert Koch Institut & Zentrum für Krebsregisterdaten. Prostatakrebs (Prostatakarzinom). https://ots.de/Vc4ME5 [zuletzt abgerufen am 24.11.2022].

[2] Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland / Robert – Koch Institut: Krebs in Deutschland 2017/2018 – Prostata, 2021, https://ots.de/23IQeo [zuletzt abgerufen am 24.11.2022].

[3] Deutsche Krebsgesellschaft: Onko Internetportal. Prostatakrebs -Symptome. https://ots.de/iqyXsB [zuletzt abgerufen am 24.11.2022].

[4] Deutsche Krebsgesellschaft: Onko Internetportal. Früherkennung von Prostatakrebs. https://ots.de/C7Z5Cj (letzter Stand: 20.08.2021) [zuletzt abgerufen am 24.11.2022].

[5] Kassenärztliche Bundesvereinigung. Gesundheitsvorsorge – Früherkennung von Prostatakrebs.https://www.kbv.de/html/3632.php (letzter Stand: 2022) [zuletzt abgerufen am 24.11.2022].

[6] Deutsche Krebsgesellschaft: Onko Internetportal. Prostatakrebs – Ursache und Risikofaktoren. https://ots.de/dBfJgk (letzter Stand: 20.08.2021) [zuletzt abgerufen am 24.11.2022].

[7] Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft. Krebsinformationsdienst. Prostatakrebs: Risikofaktoren und Prävention. https://ots.de/Rnr5wB (letzter Stand: 27.09.2021) [zuletzt abgerufen: 24.11.2022].

[8] Rumpf FR, Plym A, Vaselkiv J, et al. Impact of Family History and Germline Genetic Risk Variants on Long-Term Outcomes of Active Surveillance-Eligible Prostate Cancer. Journal of Urology 2022;207(5S): e744-745. https://doi.org/10.1097/JU.0000000000002609.10.

[9] Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft. Krebsinformationsdienst. Prostatakrebs: Früherkennung und PSA-Test. https://ots.de/GFHATk (letzter Stand: 23.12.2021) [zuletzt abgerufen am 30.11.2022].

DE-52334/2022

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